The Others

Geschichten und Erzählungen aus der anderen Welt

In der kanadischen Provinz British Columbia wird auf dem Gelände einer ehemaligen katholischen Internat-Schule ein Massengrab entdeckt. Indigene Kinder wurden dort vergraben. Im Amazonas-Regenwald in Brasilien töten Covid und Goldsucher indigene Menschen. In Rojava in Nord-Syrien wehren sich Kurden gemeinsam mit Arabern und Aramäern gegen türkische und syrische Islamisten. Die Sami in Skandinavien, politisch unkorrekt Lappen, halten stur an ihrer Rentierhaltung fest. Es gibt eine andere Welt hinter den globalen Glitzer-Fassaden, die sich gegen das Plattmachen sträubt, Menschen die darauf beharren, eine eigenständige Existenz zu haben.

Ihre Geschichten tauchen nicht oder nur selten in den großen Medien auf.  Über diese Menschen spricht niemand oder kaum jemand. In der Reihe „The Others“ kommen jene zu Wort, die nicht gehört werden, die keine Stimme haben.

Vom Allotment Act zur Termination

Von ihrem Land vertrieben, dann in Reservate gesteckt, aus denen sie schließlich auch verschwinden sollten: Wolfgang Mayr in einer Artikel-Reihe über die Fortsetzung der „Indianer-Kriege“ mit bürokratischen Mitteln.
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Die übersehene Zelt-Botschaft

Auf der diesjährigen Kunstschau Documenta gab es nicht nur den Antisemitismus-Eklat. Der Kunstaktivist Richard Bell machte mit einer besonderen Installation auf die Rechte der Aborigines aufmerksam.
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UN-Bericht über die Uiguren in China

Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Laut einem UN-Bericht werden Uigurinnen und Uiguren in China willkürlich verhaftet und gefoltert - neu ist das nicht.
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Podcast über Berta Caceres

„Mutig und aufrecht“

In diesem Podcast von Wolfgang Mayr erzählt Journalistin Nina Lakhani über die ermordete Lenca-Aktivistin Berta Caceres und die indigene Bewegung in Honduras.
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Die FIFA und Katar

Der Menschenrechtler Kamal Sido besuchte das Fußball-WM-Land Katar und berichtet über einen Staat, der „Gastarbeiter“ aus dem Süden der Welt schamlos ausnützt.
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„Von Afrin über Moskau nach Göttingen“

Der deutsche Menschenrechtler Kamal Sido kennt die kurdische Realität aus eigener Erfahrung. Er stammt aus dem kurdischen Afrin in Nordsyrien.
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„Unbequemes Experiment“

Der Menschenrechtler Kamal Sido setzt sich für Minderheiten ein. Im ersten Teil unseres Podcasts berichtet er über das kurdische Autonomieprojekt in Westkurdistan-Rojava in Nord-Syrien.
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In Erinnerung an Berta Cáceres

Vor sechs Jahren wurde in Honduras die Menschenrechtlerin Berta Cáceres ermordet. Die indigene Aktivistin wehrte sich gegen den illegalen Bau eines Wasserkraftwerkes.
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„Die Welt ist ein Dorf“

Wir sollten alles tun, dass Menschen nicht flüchten müssen, sagt der kurdischstämmige Filmemacher Mano Khalil, dessen Film "Nachbarn" auf dem Bolzano Film Festival Bozen lief.
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Autonomes Korsika?

Präsident Macron will der Mittelmeer-Insel Selbstverwaltung gewähren. Ist das ein Zugeständnis an die Korsika-Koalition im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im April?
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Broken bridges

Die Gesellschaft für bedrohte Völker versuchte Brücken zwischen den Minderheiten in Deutschland und der Ukraine zu „bauen“. Doch seit dem russischen Eroberungskrieg sind Minderheiten in der Ukraine auf der Flucht.
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Kennst Du Duala Manga Bell?

Die tragische und weithin vergessene Geschichte von Douala Manga Bell offenbart auch die kolonialistische Vergangenheit Deutschlands.
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Späte Anerkennung

Die brasilianische Justiz verurteilte den Staat, den Bundesstaat Minas Gerais und die Indigenenbehörde FUNAI wegen Menschenrechtsverletzungen an die indigenen Krenak während der Diktatur.
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Der schwierige Weg

In seinem Buch „Mamaskatch“ beschreibt der Indianer Darrel McLeod seine Suche nach seiner Cree-Identität.
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Nicht im Stich lassen

Auch die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erinnerte zum Auftakt der Olympischen Winterspiele in China an die Unterdrückung und Marginalisierung des uigurischen Volkes in Ost-Turkestan.
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Die große grüne Lüge?

Staats- und Regierungschefs wollen ein Drittel der Erde bis 2030 als Naturschutzgebiete ausweisen. Auf der Strecke bleiben aber die Menschenrechte derer, die Naturschutz bereits leben.
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Die Stimme der Jesiden

Hoffnung geben

Mit ihrer Organisation Hawar.help will Düzen Tekkal die Erinnerung an den Völkermord an den Jesiden wachhalten und verfolgten, bedrohten Menschen helfen.
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Die Rückkehr der Frauen

In der vorkolonialen Gesellschaft der Ureinwohner waren Frauen gleichberechtigt. Der europäische Kolonialismus zerstörte die egalitären indigenen Gemeinschaften. Jetzt holen sich die indigenen Frauen ihren Platz zurück.
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„Der Natur Eigenrechte geben“

Wälder und Flüsse sollen klagen dürfen, fordern Aktivistinnen und Aktivisten. Beispiele gibt es schon in Neuseeland oder Kolumbien.
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„Unser Haus in Flammen“

Niemand spricht über die Zerstörung des Regenwaldes am Kongo, beklagt Vanessa Nakate in ihrem Buch „Unser Haus steht längst in Flammen“. Ihr Fazit: Afrikas Stimme wird in der Klimakrise nicht gehört.
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