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Extremsportler Robert Peroni

Süchtig nach Freiheit

Robert Peroni durchquerte das grönländische Inlandeis, dann machte er die Insel zu seiner Heimat. Heute kämpft er für das Überleben der Inuit.

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Bild: The Red House

Die Tatsache, dass Robert Peroni noch am Leben ist, sorgt allein an sich schon für Staunen. Doch er ist es wirklich, in Fleisch und Blut sitzt der ehemalige Bergsteiger und Abenteurer in einer Bar in Oberbozen und nippt gemächlich an seinem Kaffee. Dass er ein „extremer Mensch“ ist, wie er sich selbst bezeichnet, würde man dem 75-jährigen Peroni heute nicht mehr ansehen. Sein Haar ist grau, sein freundliches Gesicht von Falten zerfurcht. Mit Bedacht wählt er seine Worte, die Stimme etwas heiser, aber sanft.

Nur zwei Mal im Jahr macht der gebürtige Rittner noch einen kurzen Abstecher nach Südtirol. Er kauft Equipment und Technik ein, trifft Bekannte und gibt Interviews. Dann fliegt er wieder nach Tasiilaq in Ostgrönland. Dort besitzt er schon seit 25 Jahren The Red House: Das erste Hotel in Grönland, das den Anspruch hat, diese unbegreifliche Weltengegend für seine Besucher ein wenig fassbarer zu machen.

Allein mit Geld lässt sich eine Nacht im Red House nicht buchen. Wichtiger als Währung ist die Zeit: „Für einen Tag nach Grönland zu fliegen, um es einmal gesehen zu haben, das fühlt sich für mich einfach falsch an“, erklärt Peroni. Ein-Tages-Touristen, wie man sie auch in Südtirol immer öfter zu sehen bekommt, erteilt er deswegen eine Absage. In seinen Augen sind sie keine wirklichen Reisenden: Sie kommen in eine Region, sehen einen verschwindend kleinen Bruchteil davon, und wenn dieser Bruchteil zufällig ein Müllhaufen war, dann halten sie die ganze Region für einen Müllhaufen. Das gelte umso mehr für Grönland, dessen Ureinwohner Peroni mit Südtiroler Bergbauern vergleicht: „Sie sind langsam, viel langsamer, als wir es gewöhnt sind. Um sie und ihr Land zu verstehen, muss man sich Zeit nehmen. Diesen Respekt sind wir ihnen schuldig“.

Die Sucht nach Freiheit

Viele Jahre mussten vergehen, bis Robert Peroni zu dieser Einsicht kam. Als junger Mann, der zu viel studiert und wenig verstanden hatte, wusste er nur eines: Er wollte in die Welt hinaus, ins echte Leben. So begann er, als Expeditionsleiter ganze Gruppen von Abenteurern in die Sahara, zum Hohen Hindukusch und durch Spitzbergen zu führen. Bald schon genoss er in der Szene der Extremsportler internationale Anerkennung: Es ging um Erstbegehungen und um neue Rekorde. Es ging um den Berg als zahlenmäßige und persönliche Herausforderung. Aber vor allem ging es ums Geld. „Berge werden kaum noch bestiegen“, konstatiert der 75-jährige Extremsportler trocken: „Sie werden gekauft“. Tatsächlich entstehen am Gipfel des Mount Everest heute bis zu zwei Stunden lange Wartezeiten, ein begleiteter Aufstieg kostet mindestens 50.000 Dollar.

In dieser Zeit hatte Robert Peroni oft das Gefühl, dass ihm etwas fehlte. Wenn ihn einsame Einheimische in ihre Hütten einluden, konnte er ihren traurigen Rufen nicht folgen; er musste auf seine Gruppe schauen, die Expeditionsteilnehmer wollten rechtzeitig zum Gipfel. Der Berg war die erste Priorität, erst dann kam die Menschlichkeit. Unter dem Druck, Bestzeiten zu erreichen, kam es oft auch zu Streit innerhalb der Gruppe. „Man geht als Freund und kommt als Nicht-Freund zurück“, so fasst Peroni den Geist dieser Expeditionen zusammen.

Robert Peroni mit Pulka auf seiner großen Grönland-Expedition 1983

Bild: The Red House

Eine der letzten Expeditionen, die Robert Peroni in diesem Stil durchführte, führte ihn ausgerechnet nach Grönland, seine spätere Heimat. Gleichzeitig wurde es seine grandioseste Expedition, eine wahnwitzige Unternehmung, die Peroni weltweit bekannt machte: die Erstdurchquerung des grönländischen Inlandeises an seiner breitesten Stelle. 

Es war das Jahr 1983 und Peroni verzichtete, gemeinsam mit seinen Kameraden Pepi Schrott und Wolfgang Tomaseth, auf alles, was eine Durchquerung irgendwie erleichtert hätte: Funkgeräte, Schlittenhunde, Versorgungsdepots. Stattdessen nahmen die drei Südtiroler Kompass, Höhenmesser und Sextant mit. Und drei Pulkas, von denen jede einzelne mit 130 Kilogramm Astronautennahrung beladen war. 1.000 Kilometer in 88 Tagen legten sie zurück, quer durch die lebensfeindliche Eiswüste Grönlands.

„Du schwebst in einer Wolke. Es gibt keinen Horizont mehr, kein Oben, kein Unten – es ist zum Verrücktwerden.“

Was ihn zu solchen Unternehmungen antrieb? Peroni nennt es die Sucht nach Freiheit. Obwohl er eigentlich ein Angsthase sei, war diese Sucht doch größer als die Furcht. Wenn er von ihr zu sprechen beginnt, von der totalen Freiheit, dann zittert seine Stimme leicht. Er weiß, dass Worte nicht ausreichen, um das zu fassen, was er beschreiben will. Er versucht es trotzdem. Die totale Freiheit, das sind die seltenen Augenblicke, wenn alle Fixpunkte, zwischen denen man sein Leben eingerichtet hat, plötzlich verschwinden. Vergangenheit und Zukunft sind nichts, nur der Augenblick ist da, mit einer unfassbaren Macht. „Die Kälte und Dunkelheit Grönlands isolieren gewaltig“, sagt Peroni: „Du schwebst in einer Wolke. Es gibt keinen Horizont mehr, kein Oben, kein Unten – es ist zum Verrücktwerden.“

Die Faszination, ganz allein da draußen zu sein, die Anmaßung, ganz allein in diesem rettungsbefreiten Raum überleben zu können, haben Peroni immer wieder zu solchen Unternehmungen getrieben. Mehrmals hat der Extremsportler dabei sein Leben riskiert. Nach einem Absturz vom Matterhorn wurde er kurzzeitig sogar schon für tot gehalten. Erst in Grönland fand der gebürtige Südtiroler nach und nach zur Ruhe. Er fand genau das, was er in früheren Expeditionen oft vermisst hatte.

Die Menschlichkeit der Inuit

Der erste Europäer, ein dänischer Marineoffizier, kam erst 1884 nach Tasiilaq in Ostgrönland. Die Einwohner, die er dort vorfand, nannten sich selbst Ivi, also „Menschen“. Eine andere Bevölkerungsgruppe hatten die Ivi noch nicht kennengelernt. Isoliert vom Rest Grönlands lebten sie im 19. Jahrhundert noch in steinzeitlichen Verhältnissen, im Sommer im Zelt, im Winter unter der Erde. Die Nahrungsbeschaffung, die in dieser Region sehr schwierig war, nahm den wichtigsten Teil in ihrem Alltag ein. Animistische Rituale, Legenden und Musik begleiteten das Leben der Jäger.

Etwa hundert Jahre später, als Robert Peroni das erste Mal nach Tasiilaq kam, hatte sich schon einiges geändert. In der kleinen Stadt standen jetzt eine Schule, ein Krankenhaus, eine Polizeistation und andere Errungenschaften der „zivilisatorischen“ Bemühungen aus Dänemark. Zu diesen Bemühungen hatte auch die Ausmerzung der animistischen Formeln, Rituale und Lieder gehört, die von den christlichen Dänen als heidnisch empfunden wurden. „Der weiße Mensch“, so berichtet Robert Peroni, „wird von den Inuit oft als eine Art Übermensch gesehen. Man hat mitunter Angst vor ihm, letztendlich bleibt es aber dabei, dass man denkt, er sei gar kein richtiger Mensch. Er ist immer in Eile, er lebt für sein Geld, er hat im Leben kaum Platz für Liebe und Freundschaft“.

„Als er ihnen Geld gab, bedankten sich die Inuit. Doch als er ihnen seine Hand gab, strahlten sie vor Freude.“

Vom ersten Moment an war Peroni tief beeindruckt. Die Inuit hatten etwas, was er bei anderen Menschen noch nie erlebt hatte: Als er ihnen Geld gab, bedankten sich die Inuit. Doch als er ihnen seine Hand gab, strahlten sie vor Freude. Bald freundete er sich mit einigen Inuit aus Tasiilaq an. Sie erzählten ihm ihre Geschichten, zeigten ihm die grönländische Wildnis, nahmen ihn mit auf die Jagd. Auch jene, die ihn nur flüchtig kannten, waren betrübt, als er wieder gehen musste. „Bleib doch bei uns“, sagten sie. „Aber warum?“, erwiderte Peroni: „Ich hab doch nichts“. „Doch“, sagten die Inuit: „Du bist ein Mensch.“

Die Art der Inuit war jene unpolierte Menschlichkeit, die Peroni in seinem Leben der Rekorde und Expeditionen oft vermisst hatte. Das allein wäre aber noch nicht genug gewesen, um Peroni für immer in Grönland zu halten. Zu sehr liebte er Südtirol und seine blaugrünen Wälder. Bis in die 90er-Jahre war sein Lebensmittelpunkt noch hier. Doch jedes Mal, wenn Peroni für eine neue Expedition nach Grönland zurückkehrte, fehlten dort zwei oder drei seiner ehemaligen Freunde und Bekannten. „Das konnte ich nicht weiter tatenlos mitansehen“, sagt Peroni heute.

Schwierige Moderne

Grönland führt eine traurige Statistik an: Jeder fünfte Mensch versucht in seinem Leben mindestens einmal, sich umzubringen. Andere Berichte sprechen sogar von jedem vierten. Weltweit hat Grönland die mit Abstand höchste Suizidrate. Auch der Alkohol spielt dabei eine entscheidende Rolle. Den Inuit fehlt, genauso wie den anderen Urvölkern Nordamerikas, das Enzym Alkoholdehydrogenase, das der Leber beim Abbau des Alkohols hilft. Dadurch sind die Inuit rein aus biologischen Gründen viel anfälliger gegenüber Alkoholismus.

Doch die wissenschaftlichen Hypothesen decken sich nur teilweise mit den jahrzehntelangen Beobachtungen des Wahlgrönländers Robert Peroni. Während die Regierung mit Informationskampagnen über Depressionen das Suizidproblem in den Griff bekommen möchte, sieht er das wahre Problem an einer anderen Stelle: „Die Inuit haben kaum eine Lebensgrundlage mehr. Das ist angesichts ihrer Kultur fatal.“

„Die Männer wanderten für immer ins Eis hinaus, die Frauen schwammen ins Meer.“

Tatsächlich hielt sich die Gesellschaft der Inuit jahrhundertelang im Gleichgewicht, indem die Älteren, sobald sie den Jungen nur noch zur Last fielen und ihnen das mühsam erjagte Essen wegaßen, freiwillig den Abschied nahmen. Die Männer wanderten für immer ins Eis hinaus, die Frauen schwammen ins Meer. Nur die Methode ist heute eine andere: Die Männer erschießen sich, die Frauen erhängen sich. Die Einstellung dahinter ist aber nach wie vor dieselbe: Wenn man nichts mehr beizutragen hat, dann ist es besser zu gehen. Deswegen, so bemerkte Robert Peroni mit der Zeit, bringen sich die meisten Menschen im Sommer um. Im Winter können sie auf das vereiste Meer hinaus, dort ein Loch bohren und fischen. Der Lebensunterhalt ist gesichert. Anders sieht es im Sommer aus: Dann braucht es dafür ein Boot, und das können sich die meisten nicht leisten. Sehr befremdlich klingt im Vergleich die Erklärung der Wissenschaftler: Verantwortlich für die Suizide sei im Sommer der Schlafentzug, der durch die nie untergehende Sonne verursacht wird.

„Was in Wirklichkeit dahintersteckt, ist ein unheimlicher Stolz“, erklärt Peroni. „Deshalb ist auch mit der dänischen Sozialhilfe dem Problem nicht beizukommen“. Die einzige Lösung ist Erwerbsarbeit. Nur wie? Allein wegen des Klimas fallen in Grönland viele Möglichkeiten weg. Landwirtschaft ist in der kargen Region unmöglich. Auch der Tourismus ist noch keine Option, viel zu wenige Menschen nehmen den weiten Weg nach Grönland auf sich. Ein Produkt aber gab es, mit dem die Inuit lange Zeit Weltmarktführer waren: Robbenfelle. Die Jagd auf Robben ist bei den Inuit so alt wie ihre Zivilisation. Und mit ihr konnten sie sich vor 30 Jahren auch noch ein akzeptables Einkommen sichern. Bis der WWF kam. Und Greenpeace.

Greenpeace als Mörder

Zwischen Robert Peroni und Greenpeace herrscht heute offener Krieg. Im Gegensatz zum WWF hat die Organisation nie aufgehört, mit seinen Anti-Robbenjagd-Kampagnen die Inuit auf dieselbe Stufe mit skrupellosen kommerziellen Robbenjägern zu stellen. Zu gut ließ sich mit traurig dreinblickenden Robbenbabys Geld verdienen. „Die aktuellen und früheren Chefs von Greenpeace sind heute allesamt Millionäre“, berichtet Peroni. Brigitte Bardot und andere Stars ließen sich öffentlichkeitswirksam mit den gefährdeten Robben ablichten. Die traurigen Inuit waren indes weit weniger fotogen.

Wegen der Greenpeace-Kampagnen sind alle Robbenfelle – nicht nur die umstrittenen Babyrobbenfelle – heute mit einem solchen Stigma behaftet, dass sie niemand mehr kaufen will. Der globale Markt für das Produkt ist weggefegt. Und dadurch verschwindet nach und nach auch die Kultur der Inuit.

Robert Peroni hat wegen der Robbenjagd-Tragödie seine besten Freunde verloren. Tapfere Jäger, die sich – ohne Würde und Einkommen – schließlich umgebracht haben. Selbst hier, im weit entfernten Oberbozen, in einer gemütlichen und bequemen Bar, fällt es Peroni sichtlich schwer, Tränen zu unterdrücken, wenn er daran denkt. Kurz müssen wir im Gespräch innehalten, bis er sich wieder sammelt. „Während der WWF sich für seine Fehler entschuldigt hat”, fährt Peroni dann fort, „zeigt Greenpeace bis heute kein Zeichen der Reue”. Im Gegenteil: Noch vor zehn Jahren sei die selbsternannte Umweltorganisation mit ihrem Schiff „Arctic Sunrise“ persönlich nach Ostgrönland gekommen, um Inuit-Jäger auf ihren Kajaks einzuschüchtern. Zwei Schlauchboote umkreisten ein Kajak in wilder Fahrt so lange, bis durch den gewaltigen Lärm jede Robbe vertrieben war.  Ein anderer Jäger sei durch den Tiefflug mit dem Hubschrauber vertrieben worden.

„Das Wort „Zukunft“ existiert in der Sprache der Inuit nicht.”

Weil Robert Peroni, der sich öffentlich für die Rechte der Inuit einsetzte, selbst immer wieder verunglimpft wurde und Drohungen erhielt, ließ er sein Hotel „The Red House“ gegen Brandstiftung versichern. Zutrauen würde er Greenpeace inzwischen alles.

Nichtsdestotrotz will er sein Projekt in Grönland weiterführen. Mehrere Inuit aus der Region haben bei ihm Arbeit gefunden. Peroni schätzt ihre Qualitäten: „Obwohl sie bis vor Kurzem noch Steinzeit-Jäger waren, sind sie technisch unheimlich begabt: Sie reparieren Radios, Waschmaschinen und Motoren, als hätten sie sie selbst erfunden.“ In anderen Bereichen gibt es hingegen Schwierigkeiten. Das Wort „Zukunft“ zum Beispiel existiert in der Sprache der Inuit nicht, Vorausplanen ist etwas, das die gegenwartsfixierten Grönlandmenschen noch lernen müssen. Aus diesem Grund muss Peroni manchmal ein paar Tricks anwenden. Das Gehalt zahlt er zum Beispiel nicht monatlich oder gar jährlich, sondern zweiwöchentlich, weil die meisten es sofort ausgeben würden. „Wenn man sich auf ihre Kultur einlässt und sie richtig behandelt, dann klappt es“, ist Peroni überzeugt. Dann kann man sie, die in weniger als 100 Jahren aus der Steinzeit in die Moderne katapultiert wurden, für die heutige Welt rüsten. Ohne, dass ihre eigene Kultur verloren geht.

Genau deswegen ist Peroni hier. Er fühlt sich gebraucht.

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Teseo La Marca

hat neulich eingesehen, dass Freiheit mehr bedeutet, als Bindungsängste gegen alles zu haben. Will daher sein Studium beenden und lebt nun in Wien, wo er nach wie vor zu viel prokrastiniert.
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