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Interview mit Eva Kuen & Peter Schorn

Kreative Auszeit

Schauspieler Eva Kuen und Peter Schorn über ihren Kurzfilm „Connecting“, Home-Made-Satire, ihre Theorie zum Südtiroler Sozialneid und weitere Lockdown-Erkenntnisse.

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Bild: Eva Kuen & Peter Schorn

Der Kurzfilm „Connecting” der beiden Südtiroler Schauspieler Eva Kuen und Peter Schorn hätte eigentlich beim diesjährigen Filmfestival Bozen gezeigt werden sollen. Aufgrund der Coronamaßnahmen wurde er zwar abgesagt, dafür lief er bei internationalen Filmfestivals in Florenz, Wilhelmshafen, Arizona und Mexico und war kürzlich online als „Teaser“ für die kommenden Bozner Filmtage zu sehen. Von den Hürden der Coronakrise ließen sich die beiden freiberuflichen Künstler Eva und Peter aber nicht unterkriegen und blühten während des Lockdowns sogar richtig auf. Im Interview mit BARFUSS gibt das Künstlerpaar einen Einblick in diese Zeit und erzählt über die Inspiration für ihre Corona-Satirevideos, den online Shitstorm, und die erste online Impro-Show in Südtirol.

Mit „Connecting” habt ihr zum ersten Mal ein Drehbuch gemeinsam geschrieben. Wie war die Erfahrung, einen Kurzfilm zu schreiben, für euch?
Eva Kuen: Wir sind das Schreiben ein bisschen so angegangen, wie das Improvisationstheater. Man fängt irgendwo an und dann baut man die Geschichte Schritt für Schritt, wie eine Improszene, weiter auf.
Peter Schorn: Ja, ich bin überzeugt davon, dass die Impro-Erfahrung mit ihren Prinzipien beim Geschichtenschreiben helfen kann. Zum Beispiel die ungewöhnliche Wahl: Wenn eine Geschichte eine Zeit lang ihren Lauf nimmt und man dann plötzlich eine Szene reinwirft, die eigentlich überhaupt nicht passt, und erst nachher eine Begründung dafür findet. So ergeben sich unerwartete Wendungen, die Geschichte ist nicht nur nach Schema gestrickt.

Ihr seid ja sonst eher die Life-Bühne gewohnt. Inwiefern unterscheidet sich der Film von eurer bisherigen Arbeit?
Peter: Das herausforderndste waren die Dialoge. Wir haben versucht, sparsam mit Worten umzugehen, und dafür mehr mit Bildern erzählen. Das ist beim Theater ganz anders, dort dreht sich alles um Dialoge, alles ist sehr sprachzentriert.

Auch in einer guten Beziehung kann es eine Sehnsucht nach mehr Lebendigkeit, nach etwas Echtem geben: Szene aus dem Kurzfilm “Connecting”.

Titel & Urheber des Bildes: 
Eva Kuen & Peter Schorn

Welches Thema behandelt der Film und warum ist es wichtig?
Peter: Es geht darum, was uns als privilegierter Wohlstandsgesellschaft doch noch oft im Alltag fehlt. Es geht um die Frage: Welche Mangelerscheinungen bringt diese extreme Sicherheit, digitale Überfrachtung und Überterminisierung? Dieses Gefühl lässt sich schwer in Worte fassen. Aber es ist dieser Mangel an Leidenschaft, an Echtheit an Abenteuer. Ich glaube, der Risiko im Sport, den wir oft suchen, kommt gerade aus diesem Gefühl, dass bei uns scheinbar alles so sicher, so glatt, abläuft.
Eva: Dieses Thema wird im Film anhand von einer Beziehung dargestellt. Wir wollten zeigen, dass es in einer Beziehung, auch wenn sie nicht schlecht ist, trotzdem eine Sehnsucht nach mehr Lebendigkeit geben kann, nach etwas Echtem.

Wie kann man diesem Kreislauf der „Sicherheit“, „Digitalisierung“, und „Unechtheit“ entfliehen?
Peter: Der erste Schritt ist, und so passiert es im Film ja auch der Hauptfigur, sich einmal dessen bewusst zu werden, dass etwas fehlt, und sich auf die Suche zu begeben. Aber selbst wenn man unglücklich ist, sieht man das oft nicht ein, weil die Konsequenz wäre, etwas zu verändern. Und dieses Risiko immer wieder einzugehen, auch wenn man innerlich weiß, es wäre eigentlich das richtige, ist oft nicht leicht. Ich glaube, der Mann im Film ist noch nicht soweit und erst seine Partnerin bringt ihn zur Erkenntnis, dass sie etwas ändern müssen.
Eva: Ich glaube, so sollte es im Idealfall auch in jeder Beziehung, am besten abwechselnd, sein, dass einmal der eine die Triebfeder ist, etwas zu verändern, einmal der andere. Denn man fällt selbst in der besten Beziehung immer wieder in einen Trott, weil der Mensch nun mal dazu neigt, sich in Gewohnheit und Bequemlichkeit einzurichten. Zuerst genießt man das vielleicht, aber irgendwann leidet man darunter. Da muss man den Mut zu haben, das rauszuschmeißen, auch wenn es bedeutet, Kontrolle abzugeben.

“Auf einmal konnte man kreativ sein, ohne etwas beweisen oder leisten zu müssen.”

In Coronazeiten gewinnt dieses Thema nochmals an Bedeutung. Vielen Menschen sind während des Lockdowns wohl solche oder ähnliche Gedanken durch den Kopf gegangen. Welche Erkenntnisse habt ihr mitgenommen aus dieser Zeit?
Eva: Am Anfang war es schon ein Schock. Aber dann ist einfach mal der ganze Druck weggefallen, den man sonst so spürt. Gerade als freie Künstler haben wir permanent diesen Gedanken: Wir müssen kreativ sein, wir müssen uns beweisen, damit wir Aufträge bekommen... und auf einmal konnte man kreativ sein, ohne etwas beweisen oder leisten zu müssen. Für mich war das ein guter Zustand. Ich merke jetzt, dass es mir sogar schwerfällt, wieder in die Welt rauszugehen.

Ihr seid in dieser Zeit der Isolierung also nochmal richtig aufgeblüht? So scheint es zumindest, wenn man sich die vielen Projekte anschaut, die während dieser Zeit entstanden sind.
Peter: Ja, ich denke schon, dass Kreativität extrem zusammenhängt mit Zeit und Muse. Und diese haben wir von heute auf morgen plötzlich gehabt. Wir hatten außerdem das Glück, zu zweit zu sein, wodurch wir uns gegenseitig inspirieren konnten und unsere Geschichten erfinden. Freiberuflich ist es auch so, dass man viele Projekte gleichzeitig hat, und man leidet schon darunter, alle Termine gleichzeitig einzuhalten. Durch den Lockdown konnten wir einfach mal durchschnaufen, und für mich war das ein Geschenk. Es wäre schön, wenn es immer so sein könnte.
Eva: Auch für die Satire-reihe auf Salto.bz haben wir uns extra den Freiraum gelassen, sie dann zu produzieren, wenn wir inspiriert sind.

In eurer Home-made Satireshow „Im Rahmen des Möglichen“ kritisiert ihr das Insektensterben, die Intransparenz mancher öffentlicher Ämter oder Verschwörungstheoretiker. Wie kamt ihr auf die Idee dazu und woher nehmt ihr hier eure Inspiration?
Peter: Unser Beruf als Schauspieler hat ja viel damit zu tun, gesellschaftliche Themen künstlerisch zu reflektieren. Die Satireshow war für uns eine tolle Möglichkeit, auch in dieser Zeit zum Gesellschaftsdiskurs beizutragen und etwas Sinnvolles zu machen. Die Idee dazu kam aus der Hüfte geschossen: Beim Essen sprachen wir über politische Themen und witzelten darüber, da entschlossen wir, eine Satire draus zu machen und drei Stunden später hatten wir eigentlich schon die erste Folge gedreht.
Eva: Man muss dazu auch sagen, dass diese Zeit so spannend war, dass sich uns jede Woche die Themen an den Hals geworfen haben. Der Lockdown ist uns auch in dem Sinn entgegengekommen, dass unser Format „Home-made“, also eine Qualität und Technik „im Rahmen des Möglichen“ absolut ausreichend war. Denn jeder musste von zu Hause arbeiten und das Beste aus dem machen, was beschränkt möglich war. Wenn wir jetzt mit der Show weitermachen würden, dann hätten wir das Gefühl, wir müssen filmisch und technisch eine höhere Qualität bieten.

Ich weiß nicht, ob irgendein Handwerker in seinem Leben schon einmal für ein Abendessen als Entlohnung gearbeitet hat.

Wart ihr durch diese politische Satire einem online Shitstorm ausgesetzt?
Eva: Eigentlich vor allem bei der Folge, wo wir die Antikörper-Diskussion in Gröden satirisch nachahmen. Dort haben sich einige Grödner Hoteliers etwas aufgeregt, aber es war nicht so schlimm. Wir waren sogar ein bisschen enttäuscht, dass wir bei der Folge über das Bienensterben keinen Shitstorm erhalten haben, weil wir ja Leute erreichen wollen, die eben nicht schon unserer Meinung sind.
Peter: Ja, die Hotelier-Lobby war diejenige, die am lautesten geschrien hat. Auch unter der Gürtellinie, mit Aussagen wie: „Künstler sind Sozialschmarotzer“ usw. Die Freiheit der Kunst hört für viele dort auf, wo deren eigene Interessen beginnen.

In der Folge, wo es um das Insektensterben geht, sagt Biene Maia: „Wir Bienen sind doch wie Künstler“. Und Willy fragt: „Ohne uns wird es still?“ Daraufhin Maia: „Nein, wir arbeiten doch nicht wegen des Geldes, sondern weil wir unsere Arbeit gerne machen“. Habt ihr denn das Gefühl, dass Künstler oft unterschätzt und nicht genug entlohnt werden?
Eva: Künstler werden sicherlich nicht richtig entlohnt, und von Künstlern wird oft etwas erwartet, was von anderen nicht erwartet wird. Ich weiß nicht, ob irgendein Handwerker in seinem Leben schon einmal für ein Abendessen als Entlohnung gearbeitet hat. Ich habe das schon! Wir werden oft auch gefragt, nachdem wir sagen, dass wir Schauspieler sind, was wir denn als richtigen Beruf ausübten. Ich dachte zuerst, diese Sichtweise gebe es nur in Südtirol, weil das professionelle Schauspielern hier erst später eingeführt wurde. Aber nein, ich glaube, das Bild gibt es überall. Oft werden wir auch als „Sozialschmarotzer“ beschimpft, wenn wir etwa Beiträge bekommen, obwohl der Tourismus zum Beispiel ja auch öffentliche Gelder erhält.

Glaubt ihr, die Coronazeit hat den Leuten die Wichtigkeit des Künstlerberufs vor Augen geführt und wird euer Berufsbild daher in Zukunft ändern?
Peter: Ich glaube schon, dass Kunst, die vorher so selbstverständlich jederzeit in breiter Palette verfügbar war, jetzt mehr geschätzt wird, weil die Leute gemerkt haben, was denn alles zur Kunst gehört. Sie haben gemerkt, dass es auch ein Ort der sozialen Begegnung und emotionalen Erlebnisses ist. Nur Netflix zuhause wird dann doch wenig auf Dauer.
Eva: Es gab ja einige online Konzerte in dieser Zeit. Das haben Leute sicherlich geschätzt, gleichzeitig aber auch gemerkt, dass es kein Ersatz für die Kunst ist. Ich kann nicht sagen, wie viele das sind, weil jeder am Ende doch in seiner Bubble lebt, aber uns ist es passiert, dass Leute uns angeschrieben und gefragt haben, wie sie uns unterstützten können. Auch für unsere erste Impro-Show, die wir online im Netz abhielten, haben wir einen freiwilligen Eintritt eingeführt (bewusst keine Spende, weil wir arbeiten ja dafür) und haben finanziell ein volles Carambolage-Haus eingeführt. Das hat uns schon sehr gefreut zu sehen, dass diese Wertschätzung da ist.
Peter: Ich glaube, das Schwere ist einfach, dass Kunst nicht messbar ist. Andere Dienstleister bemessen alles in Zahlen: Je höher deine Qualifikation, je höher dein „Marktwert“, desto höher dein Stundensatz. Kreative Arbeit kann man nicht beziffern oder in der Zeit messen. Unsere Gesellschaft ist aber total durchdrungen von diesem messbaren, ökonomischen Prinzip von Angebot und Nachfrage. Für Kultur ist das nicht das richtige Mittel, ihren Wert zu erkennen.

Du musst in Südtirol hingehen zum Land und betteln, dann bekommst du was. Das fördert natürlich auch Neid.

Auch Lehrer mussten sich während dieser Zeit viele Beschimpfungen anhören.
Eva: Am Ende treffen die Beschimpfungen immer die, die eine schwächere Position innehaben oder über keine starke Lobby verfügen. Der Neid ist auch dort, wo viel ist, also in einem reichen Land wie Südtirol. Denn da hat man mehr zu beneiden und mehr zu verlieren. Man dachte am Anfang, die Krise bringe mehr Solidarität. Aber am Ende glaube ich, es sind immer dieselben, die solidarisch sind. Vielleicht sind es ein paar mehr. Aber grundsätzlich ändert sich nichts.
Peter: Zu den Schattenzeiten der Krise, die längerfristig noch mehr zum Vorschein treten werden, gehört eben dieser Sozialneid. Und mir kommt schon vor, dass gerade Südtirol hier ganz vorne steht. Meine Theorie ist, dass es am Beitragssystem Südtirols liegt: Du musst hingehen zum Land und betteln, dann bekommst du was. Das fördert natürlich auch Neid.

Eva, du hast es schon angesprochen: die erste online Impro-Show in Südtirol. Wie war das für euch, denn Impro lebt ja eigentlich vom Input des Publikums und dessen Reaktion?
Eva: Zunächst hatten wir schon viel mit der Technik zu hadern. Wir mussten zittern, ob nicht jemand die Verbindung verliert. Aber das hat am Ende dann recht gut geklappt. Trotzdem sind wir froh, wenn wir wieder in echt spielen können. Wir konnten auch nicht alle Formate spielen, weil manche einfach die Nähe erfordern. Das haben sicher viele gemerkt, die jetzt auf Zoom ihre Konferenzen abgehalten haben, wie anstrengend etwas sein kann, was sonst ganz einfach ist.
Peter: Gleichzeitig hat uns die Show einen der schönen Momente des Lockdowns geschenkt: als wir nach Spielschluss mit unseren Kollegen noch alle vor der Kamera ein Bier aufgemacht haben und das erfolgreiche Gelingen gefeiert haben.

Wie ist es für euch, als Paar zusammenzuarbeiten? Fehlt da manchmal die Trennung zwischen Familie und Beruf?
Eva: Manchmal ist es nicht so einfach, abzuschalten. Wenn man im selben Projekt arbeitet, nimmt man das oft mit nach Hause, und spricht auch noch beim Abendessen darüber. Da hilft uns unser Sohn schon oft und sagt: Basta! Aber dadurch, dass wir uns so gut kennen, können wir uns bei der Teamarbeit verstehen, ohne viel zu reden. Das ist schon von Vorteil.
Peter: Ich glaube, wir sprechen einfach dieselbe Sprache. Und wir haben einen sehr hohen Respekt für die Meinung des anderen. Das ist die Voraussetzung für gutes Zusammenarbeiten. Was mir aber wichtig ist: dass die anderen uns nicht als hermetische Einheit verstehen und denken, man kommt an uns als Einzelperson gar nicht mehr heran. Aber das ist, glaube ich, auch nicht so.

Zum Schluss ein Ausblick: Wie geht es bei euch diesen Sommer weiter? Welche Projekte stehen demnächst an?
Eva: Bei mir steht diesen Sommer erstmal ein Konzert an mit meiner Band „Corinne Amrand“, da spielen wir unser letztes Album „Captain Lost“ am 9. Juli in Kalmünz. Dann hätte eigentlich im Brixner Kulturfreitheater Tschumpus unser Strück aufgeführt werden sollen, das wir während des Lockdowns fertig geschrieben haben. Da waren wir noch überzeugt, dass es diesen Sommer aufgeführt werden kann, aber es wird auf nächstes Jahr verschoben. Für diesen Sommer müssen wir etwas Kleineres improvisieren.
Peter: Ja genau, wir werden diesen Sommer bei einer kleineren Show im Tschumpus zu sehen sein, auch wenn es nicht das große Projekt ist, das wir geplant hatten. Darauf freuen wir uns aber schon fürs Jahr. Im Moment arbeite ich an meinem homemade Video „Dioneo“, das ab dem 15. Juni für das VBB-Projekt „Was träumen wir“ auf der VBB Homepage zu sehen ist. Dabei werden nach dem Vorbild des Decamerone zehn Geschichten vorgestellt, die eine Verbindung herstellen zwischen Boccaccio’s Decamerone, wo es ja um eine Gruppe von Jugendlichen geht, die sich selbst während der Pest in Quarantäne setzen und sich dabei zehn Geschichten erzählen, und unserer Corona-Zeit.

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