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Anders wirtschaften

Das Projekt Ethical Banking der Raiffeisenkasse Bozen zeigt, dass eine nachhaltige wirtschaftliche Alternative machbar ist, sogar eine nachhaltige Finanzwirtschaft. Was steckt dahinter?

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Bild: Orlandow/pixabay.com

Seit zwei Jahrzehnten verwaltet Ethical Banking der Raiffeisenkasse Bozen jährlich 30 Millionen Euro. Es sind Sparguthaben, die in nachhaltige Wirtschaftsprojekte und in soziale Vorhaben fließen. Die Sparerinnen und Sparer stellen in Abstimmung mit Ethical Banking ihr Geld der „anderen Wirtschaft“ zur Verfügung: der Bio-Landwirtschaft, der genossenschaftlichen Stromproduktion, der energetischen Sanierung von Gebäuden, sozialen Genossenschaften, Menschen mit Beeinträchtigungen. Das Interesse an dieser Finanzwirtschaft steigt, auch weil die EU auf den ökosozialen Umbau der Wirtschaft setzt, auf den New Green Deal. Auch die Finanzwirtschaft soll auf Nachhaltigkeit getrimmt werden, derzeit aber nur auf freiwilliger Basis. Auch die großen Banken und Investmentgesellschaften ziehen öffentlichkeitswirksam nach. Nicht von ungefähr warnen Verbraucherschutz-Organisationen vor dem sogenannten „Green Washing“, Öko steht drauf, Kohle ist drinnen, um es plakativ zu formulieren.

Wolfgang Mayr hat sich mit Roland Furgler und Erich Innerbichler von Ethical Banking über das Pionierprojekt unterhalten.

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