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„Ökozid führt zum Genozid“

Für den Journalisten Claus Biegert braucht es Naturrechte für Land und Leute sowie als Hindernis und Hürde für das Plündern. Einen grünen Kapitalismus hält er für Augenauswischerei.

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Lizenz: CC by-nc-nd
Bild: Rettet den Regenwald e.V. (Rainforest Rescue)/flickr.com

Die Delegationen der Ureinwohner-Völker reagierten enttäuscht auf die Ergebnisse der Welt-Klima-Konferenz in Schottland. Ihre Anliegen blieben eine zu vernachlässigende Fußnote. Dabei geht es für die indigenen Völker ums Überleben. Nicht von ungefähr wehren sich in Brasilien indigene Aktivistinnen und Aktivisten gerichtlich gegen den raubbaufördernden rechtsradikalen Präsidenten Bolsonaro. Seine Politik des wilden Westens ist eine Mischung aus Ökozid und Genozid, so der Vorwurf aus dem Amazonas. Ökozid und Genozid, zwei Seiten einer Medaille, sagt der Journalist und Autor Claus Biegert, der sich seit Jahren für die Anliegen der nordamerikanische Ureinwohner und der indigenen Völker engagiert.

 

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