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Veröffentlicht
am 31.07.2025
Quelle

Bioland Südtirol präsentiert EU-Projekt „Grenzenlos Regional“ im Europaparlament

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am 31.07.2025
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Auf Einladung des Agrarausschusses in Brüssel stellte Bioland Südtirol sein neues EU-Projekt „Grenzenlos Regional – Bio in Europa“ vor. Im Zentrum: Bewusstseinsbildung für Bio-Produkte und die Bedeutung ökologischer Landwirtschaft angesichts wachsender agrarpolitischer Herausforderungen

Bio greifbar machen – auf Straßen, Plätzen und Tellern

„Viele Menschen wissen wenig über die Herkunft und Bedeutung von Bio-Lebensmitteln – und übernehmen oft Vorurteile ungeprüft“, erklärte Reinhard Verdorfer, Geschäftsführer von Bioland Südtirol, bei seinem Auftritt im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments in Brüssel. Gemeinsam mit Bioland e.V. setzt Südtirol seit Kurzem auf direkte Begegnung: Mit dem dreijährigen EU-Projekt „Grenzenlos Regional – Bio in Europa“ geht Bioland auf Tour – wortwörtlich.

Kernstück der Initiative ist das BioMobil, ein elektrisch betriebener VW ID. Buzz, der in 18 deutschen und 15 italienischen Städten Station macht. Auf Plätzen, in Einkaufszentren oder bei lokalen Events werden Passant:innen mit Verkostungen, Kochshows und Informationsmaterial angesprochen – niederschwellig, alltagsnah und praxisorientiert.

Auch das bereits etablierte Bio-Gastronomiekonzept „Bio Fair Südtirol“, das lokale Biobetriebe mit Gastronomie- und Hotelbetrieben vernetzt, ist Teil des Projekts.

Agrarpolitik vor dem Umbruch – und die Rolle des Biolandbaus

Der Besuch in Brüssel fand nicht zufällig jetzt statt: Der EU-Agrarhaushalt steht vor möglichen massiven Kürzungen, ab 2028 soll die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) grundlegend reformiert werden. Unklar ist, ob die Honorierung von Umwelt-, Klima- und Tierschutzleistungen künftig weiterhin zentral aus Brüssel oder stärker national geregelt wird.

„Gerade deshalb ist politisches Engagement für den ökologischen Landbau wichtiger denn je“, betonte Verdorfer. Die Ziele der „Farm to Fork“-Strategie der EU – mehr Nachhaltigkeit und Gesundheit in der Lebensmittelkette – seien nur mit einer Stärkung des Biolandbaus erreichbar.

Kampagnen wie „Grenzenlos Regional“ sollen nicht nur informieren, sondern auch die Marktfähigkeit und gesellschaftliche Akzeptanz von Bio-Produkten stärken. Denn: „Nur wenn der Absatz steigt, können auch die EU-Ziele Wirklichkeit werden.“

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