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Die Probleme Südtirols

Die Kandidaten im Check: Welches Problem ist in Südtirol das dringendste, das gelöst werden muss? Das wolltet ihr von den Politikern wissen.

Die BARFUSS-Leser haben abgestimmt, was sie von den Spitzenkandidaten der Parteien bei der Landtagswahl wissen wollen. Die fünf meistgewählten Fragen wurden verschickt und die Politiker durften in 140 Zeichen antworten. So hat jeder dieselbe „Redezeit" und keiner die Möglichkeit, sich in kompliziertem Politikergeschwafel zu verlieren. Manche haben auch etwas mehr geschrieben, veröffentlicht werden aber dennoch nur die ersten 140 Zeichen. 

Heute geht es um die Frage: Was ist das dringendste Problem in Südtirol? Und das sind die Antworten, die wir in dieser Reihenfolge bekommen haben:

 

Pius Leitner, Die Freiheitlichen

Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, insbesondere der Jugendarbeitslosigkeit und Stärkung der Kaufkraft ( z. B. durch territoriale Kollektivvert...

 

Elena Artioli, Team Autonomie/Forza Alto Adige/Lega Nord
 
Ich bin kein Fan von Tabellen, weil gute Politik Weitsicht verlangt. Aus dem Bauch: Die Grenzen zwischen den Sprachgruppen überwinden.
 
 
Andreas Pöder, Bürgerunion/Wir Südtiroler/Ladins Dolomites
 
Die Verarmung und Verschuldung der Familien und die hohe Steuerbelastung der Arbeitnehmer und kleinen Selbständigen. Fehlende Gerechtigkeit.
 
 
David Augscheller, Rifondazione Comunista
 
Soziale Ungerechtigkeit, durchschnittlich zu niedrige Reallöhne und unsichere Arbeitsplätze. Ebenso die enorme Verkehrsbelastung.
 
 
Jaime Venturini, L'Alto Adige nel Cuore 
 
Das dringendste Problem ist die Arbeitslosigkeit, deshalb soll die IRAP abgeschafft werden, welche stark unsere Unternehmen belastet.
 
 
Brigitte Foppa, Verdi Grüne Vërc
 
Die Wiederherstellung eines demokratischen Alltags. Lange genug musste man in Südtirol „früh aufstehen“, wenn man etwas brauchte.
 
 
Christian Tommasini, Partito Democratico-Demokratische Partei
Arbeitsplätze und Wohnraum: Erhaltung und Schaffung neuer attraktiver und zukunftsträchtiger Arbeitsplätze, leistbarer Wohnraum.
 
 
Arno Kompatscher, Südtiroler Volkspartei
 
Es gilt, Rahmenbedingungen zu verbessern, damit Betriebe wettbewerbsfähiger werden, Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden.
 
 
Paul Köllensperger, Movimento 5 stelle
 
Echte Umweltpolitik, die den Ausverkauf des Territoriums stoppt.
 
 
 
Sven Knoll, Süd-Tiroler Freiheit
 
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