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Interview mit Bilderbuch

„Lass uns das Leben feiern“

Sie gelten als Retter des deutschen Pop. Am Sonntag spielt die österreichische Band Bilderbuch beim Full Tension Festival. Ein Gespräch über Sexiness, Falco und Bravo Hits.

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Bild: Niko Ostermann

2005 haben die ehemaligen Klosterschüler aus Oberösterreich Bilderbuch gegründet, zehn Jahre später werden sie für ihr gerade erschienenes Album Schick Schock mit Lob überschüttet. Deutsche Medien wie „Der Spiegel“, „Die Zeit“ oder das Musikmagazin „Rolling Stone“ feiern die Popmusik aus Österreich, mit der Bilderbuch den Sex zurück in die deutschsprachige Musik bringen wollen. Durch das Spiel mit Sprache, Arroganz und Attitüde und ihren ausgefallenen Sinn für Mode werden die Musiker vielfach als Erben Falcos gehandelt. Frontmann Maurice Ernst verkündete in einem Interview: „Wir sind die neuen Helden.“

Der Durchbruch gelang der vormaligen Indie-Pop-Band mit der Single Machin, mit der sie 2013 einen Stilwechsel einleitete – hin zu mehr Soul, HipHop und Funk, auf den Spuren von Vorbildern wie Kanye West und Prince. Am kommenden Sonntag sind die Österreicher beim Full Tension Festival in Bozen zu sehen. BARFUSS traf Peter (Bass) und Mike (Gitarre) in Wien zum Interview.

Bild: Irina Ladurner


Euer zweites Album hieß Die Pest im Piemont, ein Song auf dem neuen Album Gigolo: Was verbindet Bilderbuch mit Italien?
Peter: Beim zweiten Album waren wir für die Pressefotos sogar in Südtirol, weil wir einen Südtiroler Fotografen hatten. Ich glaube, dieses Italiending ist für Österreich ziemlich präsent. Wenn man auf Urlaub will, fährt man schnell nach Italien.

Im März wart ihr mit eurem dritten Album Schick Schock auf Tour. Wie war das?
Peter: Super. In Österreich haben wir uns ja erwartet, dass viele Leute kommen werden. In Deutschland war das ein totaler Flash. Die letzte Deutschlandtour, die wir gespielt haben, war 2011. Da waren in Leipzig zwei Leute beim Konzert, diesmal waren es tausend. Es war echt ein super Feeling.

Wie ist es, mit den Beatsteaks oder Casper auf Tour zu sein?
Peter: Vor über einem Jahr waren wir beim ersten Casper-Konzert in Saarbrücken, da kommst du in diese große Halle rein und denkst dir: Die kann niemals voll werden, das würden nicht einmal die Rolling Stones voll machen. Mittlerweile ist das ein gewohntes Bild, innerhalb von einem Jahr hat sich dieses Gefühl für Hallen total verändert.
Mike: In Saarbrücken haben wir in dem Jahr zweimal gespielt, mit Casper und dann mit den Beatsteaks. Beim zweiten Mal ist mir die Halle nur mehr halb so groß vorgekommen, obwohl genauso viele Leute dort waren.
Peter: Dazwischen haben wir in Dortmund im Westfalenpark diesen Seeed-Support gespielt vor 16.000 oder 17.000 Leuten. Da merkt man, was echt groß ist. Ich bin gespannt, wann das normal wird.
Mike: Ich versuch mir einfach immer alle nackt vorzustellen.

Wo wir schon bei nackt sind. Wie erleben die Klosterschüler von damals heute den Mythos von Sex, Drugs und Rock’n’Roll?
(lachen) Peter: Wir sind gar nicht so fromm, wie man es vielleicht von Klosterschülern glauben könnte. Die Drugs fallen gerade noch weg, auch wenn man hin und wieder einen Spliff ziehen kann. (lacht)
Mike: Man hält sich nicht total bewusst von irgendetwas fern, außer in meinem Fall vielleicht von Zigaretten. Das ist ein Zeichen meiner Frommheit, dass ich aufgehört habe zu rauchen vor fast einem Jahr, in der heißesten Phase eigentlich.

Wie war das damals, als sich Bilderbuch gegründet hat: Ihr wart alle auf verschiedenen Klosterschulen – und dann?
Peter: Es ist eine komplizierte Geschichte und wir streiten uns meistens darum, wie das war. Willst du die ganze Geschichte hören oder die gekürzte? Die Ganze!
Mike: Also in der einen Klosterschule waren ich, der Peter und der frühere Schlagzeuger von Bilderbuch und wir hatten vor Bilderbuch schon eine Band.
Peter: Mit 13, 14 Jahren. Mike war 13 und ich 14. Und irgendwann haben wir Mike nicht mehr angerufen, wo wir proben, er ist quasi einfach rausgekickt worden.
Mike: Und ich habe währenddessen eine andere Band gegründet, es war also eine einvernehmliche Situation.
Peter: Wir wollten diesen Guitar Hero damals nicht. Mittlerweile sind wir stolz auf unseren Guitar Hero, aber damals war er uns zu schmalzig. Und dann haben wir gemeint, okay, wir brauchen einen Gitarristen, der nicht so gut spielen kann. Wirklich, das stimmt.
Mike: Das hast du nett gesagt. Jedenfalls ist der Gitarrist eingestiegen in die Band, der war in einer anderen Klosterschule. Und der hat den Maurice gekannt.
Peter: Maurice und ich haben uns auf einer Party getroffen und ich hab ihn nach ein paar Drinks angsudert, er soll zur Probe kommen und er hat gemeint: Nein, mit dem angesoffenen Typen will ich nicht spielen. Er hat es sich dann nochmal überlegt. Irgendwann ist unser Gitarrist ausgestiegen und der Mike dazugekommen.
Mike: Aber da gibt es noch eine Story. Mit dem jetzigen Schlagzeuger von Bilderbuch, mit Pille, habe ich vorher in einer Band gespielt. Bei der Band bin ich aus- und bei Bilderbuch eingestiegen. Somit waren dort ich, der Peter, der Maurice und der alte Schlagzeuger. Der ist dann ausgestiegen und der Pille dazugekommen.
Peter: Es ist eine wirre Geschichte und wir erwarten nicht, dass du sie verstanden hast.
Mike: Ich bin noch nicht einmal sicher, ob ich sie überhaupt verstanden hab ...

Wie funktioniert das eigentlich, wie weiß man: Jetzt bin ich hauptberuflich Musiker?
Peter: Es ist ein fließender Übergang. Man merkt irgendwann, dass man sich keine Sorgen machen muss, ob man sich zum Beispiel eine neue Gitarre leisten kann oder nicht und dann denkt man, man ist vielleicht hauptberuflich Musiker. Aber in Wahrheit hat sich an der Arbeitsweise nicht viel geändert, nur dass jetzt mehr Geld reinkommt.
Mike: Dass man nicht mehr nebenher im Eis-Shop arbeiten muss. Wir haben mehr Zeit für das, was wir machen wollen.
Peter: Um nach Italien zu fahren, zum Beispiel. Früher haben wir im Eis-Shop gearbeitet, jetzt fahren wir nach Italien und kaufen uns das Eis selber.

Wie wichtig sind Soziale Netzwerke wie Youtube oder Facebook heute für junge Musiker?
Mike: Das war immer schon wichtig für uns. Früher war es noch Myspace, ich habe gerade wieder die alte Myspace-Seite von Bilderbuch ausgegraben und mir Fotos angesehen.
Peter: Es ist schon wichtig, Kommunikation funktioniert neben Konzerten und Releases fast nur über die Sozialen Netzwerke. Songs veröffentlicht man ja auch über Youtube. Zwar auch im Radio, aber wer horcht mittlerweile noch so viel Radio? Auf Youtube kriegst du alles aktiver mit.
Mike: Ich habe das Gefühl, wenn du wirklich hineinschauen willst in eine Band, dann gehst du auf deren Facebook-Seite. Dort spiegelt sich das wider, was gerade passiert bei der Band oder dem Künstler.

„Bravo Hits war der Sampler meiner Jugend.“ (Mike, Gitarrist)

Trotz Youtube und Co: Euer Hit OM ist auf der Bravo Hits 88 zu hören. Eure Reaktion, als ihr davon erfahren habt?
Mike: Ganz ehrlich? Ich fand es großartig, weil es meine Jugend geprägt hat. Wir haben doch alle Bravo Hits gehört, das war der Sampler meiner Jugend sozusagen. Obwohl die Bravo Hits heute wahrscheinlich nicht mehr den gleichen Stellenwert hat in der Jugendkultur, das kann ich nicht beurteilen. Es ist auf jeden Fall ein großer Teil unserer Vergangenheit, deshalb ist es so eine Retro-Freude.

Mit Maschin und Plansch gab es einen musikalischen Richtungswechsel. Wie kam das?
Peter: Das hat sich ganz natürlich verändert. So wie sich bei uns die Art und Weise verändert hat, wie wir Musik machen. Wir sind vom Proberaum umgestiegen auf digital, auf Computer. Das macht schon einen riesen Unterschied, auch im Sound, du hast viel mehr Möglichkeiten. Aber es haben sich auch die Hörgewohnheiten verändert, wir haben angefangen, viel HipHop zu hören, mit diesem Kanye-West-Album (Anm. d. Red.: My Beautiful Dark Twisted Fantasy).
Mike: Ich denke, ohne es selbst zu wissen, hat uns damals irgendetwas gefehlt in dem, wie wir Musik gehört und gemacht haben und das haben wir im HipHop gefunden.
Peter: Es war bis zu einem gewissen Grad eine bewusste Entscheidung und bis zu einem Punkt ist es auch einfach nur passiert. Es ist ja auch der Pille dazugekommen und ein neuer Schlagzeuger bringt immer frischen Wind.

Maschin hat ziemlich eingeschlagen. Als ihr den fertigen Titel in den Händen gehalten habt, konntet ihr da ahnen, dass er so ankommen wird?
Peter: Dass es so einschlägt nicht. Ich kann mich schon erinnern, dass unser Manager angerufen hat und der Maurice gesagt hat: Jetzt hast einen Hit. Der Manager hat sich das angehört und ein Freund von ihm war zu Besuch, als Maschin im Hintergrund lief, und der hat gemeint: Hey, das ist ein guter Song. Also ein wenig hat man sich das schon gedacht, aber dass es so passiert, wie es passiert ist, weiß man natürlich nicht. Dass es so groß wird, war nicht abzusehen, weil alles, was wir bis dahin gemacht haben, zehnmal kleiner war.

Genauso angekommen ist auch das Video zum Song. Wie kam die Idee, dafür einen gelben Lamborghini Diablo zu besorgen?
Peter: Der Pille und der Maurice sind unsere Autofreaks und die wollten unbedingt diesen gelben Lamborghini Diablo haben. Natürlich weil er für eine Zeit steht, für eine Attitüde.
Mike: Ich erkläre mir das so, dass der Song einen zeitlosen Touch hat und das Auto war eine gute Projektionsfläche dafür, wie der Song klingt.

„Jeder kann sein Hemd ausziehen, aber die wenigsten können es anlassen und wirken so, als hätten sie es ausgezogen.“ (Mike, Gitarrist)

In einem Zeit-Artikel heißt es sinngemäß: Das Musikvideo zu Maschin sorgt in den Sozialen Netzwerken für leises Stöhnen, weil es so anders sexuell ist. Fühlt ihr euch so sexy, wie man euch darstellt?
Peter: Ich glaube, es geht nicht nur um die eigene Sexiness, sondern darum, was das ganze Paket aussagt. Was unsere Songs aussagen, auch dieses Video: Was da passiert zwischen Maschine und Mensch. Die Sexiness ist das, was in den kleinen Gesten drinsteckt. Da geht es gar nicht darum, dass man auf die Straße geht und sagt: Hey, ich bin der sexieste Typ … da geht es um das ganze Ding. Ob wir uns selbst sexy fühlen, keine Ahnung, das ist tagesabhängig. Also jetzt in dem Moment – ich bin grad erst aufgestanden, hab gestern ein wenig über den Durst getrunken – jetzt fühl ich mich gerade nicht so sexy.
Mike: Es liegt in den Dingen, die man nicht macht. Jeder kann sein Hemd ausziehen, aber die wenigsten können es anlassen und wirken so, als hätten sie es ausgezogen. Auf der Bühne hat das auch viel mit Hingabe zu tun, mit Dingen, über die man gar nicht nachdenkt.
Peter: Wir haben das ja vermisst, Musik, die nicht nur sagt: Es ist alles so schlecht und ich bin so traurig, sondern die auch einmal sagt: Lass uns eine gute Zeit haben, lass uns das Leben feiern. Also sexy Musik in dem Sinn und darum nennt uns die Presse glaube ich so, weil wir gesagt haben, dass wir das vermissen.
Mike: Ohne sein zu wollen wie der Jean Paul oder so, das wäre das krasse Gegenteil.
Peter: Genau. Wir wollen zwischen den Stühlen sitzen: zwischen totaler Befindlichkeitsmusik und Partymusik.

Euer neues Album heißt Schick Schock. Was kann man sich unter dem Titel vorstellen?
Peter: Es geht um Kontraste. Schick sein kann man leicht, indem man zum Beispiel Karl Lagerfeld anruft und ihm sagt: Bitte mach mir einen Anzug. Dann bin ich schick. Aber das ist ja nicht interessant, interessant ist es dann, wenn ich das aus dem Kontext reiße. Wenn man das Schick in einen Schock-Kontext setzt.

Wie entstehen Songs bei euch: spontan oder in Stunden mühevoller Arbeit?
Peter: Spliff hat einen Tag gebraucht, OM ein dreiviertel Jahr. Das ist immer unterschiedlich und es beginnt jedes Mal anders. Manchmal kommt ein Loop vom Mike, manchmal ein Beat vom Pille, dann wieder irgendwas vom Maurice. Wir haben uns schon auch zu Sessions getroffen, uns zwei Wochen eingesperrt und versucht, Musik zu machen. Aber da setzen wir uns dann nicht hin und sagen: Jetzt schreiben wir einen Song. Wenn nichts kommt, geht man eben Fußball spielen.
Mike: Das Songwriting ist auch ein Nebenprodukt aus der Zeit, die man gemeinsam verbringt. Das geht ineinander über. Es ist ganz oft so, dass ich beim Maurice gesessen bin und wir einfach nur Playstation gespielt und uns währenddessen darüber unterhalten haben, wie wir einen Song machen wollen. Ich hab das Gefühl, wir reden immer und gar nie über alles und nichts.

Ihr werdet oft mit Falco verglichen. Nervt das manchmal schon?
Peter: In Österreich ist das einfach die Referenz. Früher sind wir mit Ja, Panik verglichen worden und Ja, Panik mit Falco, heute werden wir mit Falco verglichen und Ja, Panik wahrscheinlich noch immer. Bei Wanda hört man sicher genauso Falco- wie Fendrich-Referenzen. Die hört man bei uns vielleicht weniger. Aber es ist okay, man braucht Referenzpunkte. Man wird immer schubladisiert. Der Begriff Austropop zum Beispiel, der gerade in aller Munde ist – ich höre nicht, wo unser Album wirklich nach Austropop klingt. Es ist halt Musik aus Österreich und deshalb ist es Austropop. Aber das ist okay.

„Wie eine Band ist, bestimmen nicht nur das Video oder der Song sondern auch das, wie die Band aussieht und was sie sagt.“ (Peter, Bassist)

Maurice Ernst wurde vom Männermagazin GQ zum bestangezogenen Österreicher 2015 gewählt. Wie wichtig ist Mode für euch?
Mike: Unglaublich wichtig für mich. Ich mag, wenn Sachen klingen, wie sie aussehen und aussehen, wie sie klingen. Würden wir jetzt einen neuen Song schreiben, würde ich mir vielleicht ein neues Leiberl kaufen. Das ist nicht bewusst, das passiert einfach so. Vor allem macht es Spaß, sich zu überlegen, was man anzieht. Vielleicht ist das das Mädel in mir (lacht). Aber es ist auch eine Art Kunstform.
Peter: Alles, was man im Leben macht, tut man ja, um Signale auszusenden. Wie eine Band ist, bestimmen nicht nur das Video oder der Song sondern auch das, wie die Band aussieht und was sie sagt. Das gehört alles zusammen.

In OM heißt es: „Gib dir mehr Zeit“. Für was nehmt ihr euch Zeit abseits der Musik?
Peter: Das ist ein Sehnsuchts-Song. Aus der Realität auszubrechen und irgendwo hinzufahren, irgendetwas zu machen, egal was, das ist eine Sehnsucht, die in uns drinsteckt.
Mike: Das ist das, was Musik grundsätzlich an sich hat und im Kontext von dem Song doppelt so stark: dass sie dich hineinreißt und du für kurze Zeit vergisst, was gerade im Leben passiert.

2011 habt ihr gesagt: „Wenn man sich in zehn Jahren fragt, was damals los war, soll man sich an uns erinnern.“ Vier Jahre sind vergangen, ihr habt großen Erfolg. Sind die Pläne für die nächsten zehn Jahre heute andere?
Peter: Machen wir dreißig Jahre daraus, dann sind wir zufrieden.
Mike: Das steht auf jeden Fall noch, wir erhöhen den Einsatz.
 

Das Musikvideo zum Song OM aus dem aktuellen Album Schick Schock:

Irina Ladurner

lebt in Wien. Ausgezogen, um die Welt kennen zu lernen. In Wien die (Südtiroler) Heimat gefunden. Mag den Südtiroler Exotenbonus, das Wiener Dorf und die Rückkehr in die eine oder andere Heimat.
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