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Vegan kochen mit Herz und Hirn

Lass die Sau raus

Mit Essen die Welt verändern: Die Aktivistin Magdalena Gschnitzer hat ein Kochbuch für angehende UmweltschützerInnen geschrieben.

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Bild: Edition Raetia/Myriam Teissl

„Ist es nicht verrückt, ausgerechnet dort zu sparen, wo unsere Gesundheit und die unseres Planeten darunter leidet?“ Diese Einstiegsfrage stellt Autorin, Filmemacherin und Umweltaktivistin Magdalena Gschnitzer in ihrem bei Edition Raetia neu erschienenen veganen Kochbuch „Lass die Sau raus“. In den vergangenen drei Jahren war Gschnitzer als Umweltschützerin in der Welt unterwegs. Dabei hat sie viel über die Überfischung der Meere, Plastikmüll und andere Umweltfrevel erfahren und zu einer veganen Ernährungsweise gefunden. Gschnitzer will mit ihrem Buch die LeserInnen ermutigen, die Welt positiv zu verändern. Mit „Lass die Sau raus“ stellt sie ihnen einen kompetenten und humorvollen Ratgeber hin zu einem bewussteren Konsumverhalten zur Seite.

Autorin Magdalena Gschnitzer und Illustratorin Myriam Teissl

Bild: Edition Raetia/Verena Weissteiner
Im veganen Kochbuch der jungen Südtiroler Klima- und Ernährungspionierin sind abwechslungsreiche und einfache Rezepte wie z. B. Müsli- und Hummus-Variationen, Ravioli mit Kürbis-Walnuss-Füllung, Beeren-Minz-Shakes und Marzipankekse zu finden. Die Gerichte tragen originelle Namen wie „Chili sin carne“, „Not Dogs“ und „Kein Speck aus Reispapier“. Statt Milchdrinks empfiehlt Gschnitzer gesunde Pflanzen-Smoothies, ersetzt raffinierten Zucker mit Agavendicksaft und verwendet Aquafaba anstelle von Eischnee. Und ja: Es gibt auch ein Rezept für vegane Südtiroler Schlutzkrapfen! Von Frühstücksideen, Hauptspeisen und Süßem bis hin zu kleinen Snacks und Getränken ist in „Lass die Sau raus“ für alle Gelegenheiten und Tageszeiten etwas dabei. Kurzum: Vegane Ernährung schmeckt gut, ist gesund, vielseitig und schont zudem die Natur.

Nicht nur der Buchinhalt ist nachhaltig, auch das Umweltpapier und ressourcenschonender, regionaler Druck tragen den Umweltgedanken mit. Gschnitzer ergänzt die Rezepte mit Themenseiten im Altarfalz, auf denen sie sich Fragen widmet, die ihr häufig gestellt werden: Weshalb sind die aktuelle Milchwirtschaft, Schweinezucht und Fischerei so problematisch? Bedeutet vegan automatisch gesund? Wie nachhaltig ist Nachhaltigkeit überhaupt?

Als viel gebuchte Klimareferentin füllt Gschnitzer regelmäßig große Hallen und spricht vor mehreren hundert ZuhörerInnen – am 30. Mai 2020 ist sie etwa beim weltweit größten Festival für Persönlichkeitsentwicklung GEDANKENtanken in Köln zu sehen, und stellt dort auch „Lass die Sau raus“ vor. Filme ihrer zahlreichen Umweltaktivitäten sind im Buch mit QR-Codes verlinkt.

Illustratorin Myriam Teissl ergänzt die Texte mit humorvollen, frechen und liebevoll ausgearbeiteten Zeichnungen von wilden Sauen bis hin zu Naturburschen. Sie gibt zu: „Veganer können ziemlich anstrengend sein. Vor allem dann, wenn der Verzicht auf tierische Produkte sich von der heimischen Küche auf den gesamten Alltag ausbreitet und zur Ersatzreligion mutiert.“ Man kann jedoch schnell erkennen, wie sinnvoll eine pflanzliche Ernährung sein kann, ergänzt sie. „Lass die Sau raus“ hilft jeder und jedem dabei, einen Schritt in die richtige Richtung zu setzen.

Bild: Edition Raetia

Erstpräsentation von „Lass die Sau raus“:

21.04.2020, Ex-Astra-Kino, Romstraße 11, 39042 Brixen (mit den Autorinnen)

 

Bild: Edition Raetia
Magdalena Gschnitzer | Myriam Teissl

Lass die Sau raus

Vegan kochen mit Herz und Hirn

mit kreativen Stickern und Etiketten | Vorwort von Niko Rittenau

Hardcover | 19 x 24,5 cm | 216 Seiten | Euro 28,00

ISBN: 978-88-7283-718-4

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