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Vereinigte Bühnen Bozen

Back „on stage“

Die Vereinigten Bühnen Bozen spielen wieder: digital & analog. Den Auftakt macht die theatralische Reihe „Was träumen wir“, nach Motiven aus Boccaccios „Decamerone“.

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Bild: Vereinigte Bühnen Bozen

„Die letzten Monate waren ein emotionales und organisatorisches Auf und Ab bei uns hinter den Kulissen“, beschreibt Irene Girkinger, Intendantin der Vereinigten Bühnen Bozen, die von Absagen, Verschiebungen, Ungewissheit und Neuordnung geprägte Zeit des Lockdowns am Theater. „Den Spielbetrieb aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie einzustellen, war die eine Herausforderung“, so Girkinger, „die andere war es, unter diesen Umständen ohne Anhaltspunkte und klare Richtlinien einen neuen Spielplan zu konzipieren, der dann auch den geltenden Sicherheitsregelungen gerecht werden kann und muss“.

Neue Programmkonzepte 
Vor Corona ist während Corona ist nach Corona. Das Gebot der Stunde lautet: Kulturelle Begegnungen zwischen Distanz und künstlerischer Nähe zu ermöglichen. Theater, das mit unkonventionellen Raumlösungen und Spielarten dem Publikum ein „sicheres“, genussvolles und bereicherndes Erlebnis beschert.

Neubeginn 
Der sprichwörtliche Vorhang der Vereinigten Bühnen Bozen bleibt bis zur Sommerpause geschlossen, nicht aber die Tore der Kunst. Aus diesen Überlegungen heraus starten die Vereinigten Bühnen Bozen am 15.Juni mit einer neu entwickelten Serie eine multidisziplinäre Veranstaltungsreihe. WAS TRÄUMEN WIR verführt das Publikum zunächst digital im Internet und entführt es dann Schritt für Schritt weiter in den öffentlichen Raum, bevor das Stadttheater im Herbst wieder bespielt werden wird.

„Was träumen wir“
10 künstlerische Interventionen nach Motiven aus Boccaccios „Decamerone“

Inspiriert von den zahlreichen Geschichten der 100 Novellen des „Decamerone“ von Giovanni Boccaccio, tauchen die VBB von Juni bis Oktober ein in die weite Welt des Theaters, der Musik, des Tanzes, der Literatur, der Performance – für manche Folgen auch gemeinsam mit der Stiftung Haydn von Bozen und Trient oder dem Festival Transart 20.

Kleine Formate bis hin zu größeren sollen durch ihre Multidisziplinarität ein diverses Publikum erreichen und mit den unterschiedlichen Episoden sensibel und auf unterhaltsame Art und Weise mit dem „neuen Kulturerleben“ vertraut machen. Das Projekt „Was träumen wir“ wird von Rudolf Frey - der Regisseur inszenierte zuletzt „Sunset Boulevard“ und „Radetzkymarsch“ an den VBB - kuratiert und bindet hauptsächlich Südtiroler Künstler*innen aller drei Sprachgruppen ein.

Den Auftakt gestaltet Schauspieler Peter Schorn digital am Montag, den 15. Juni auf der VBB Homepage und auf Facebook.

Sarah Merler lädt am 18. & 19. Juni um 18 und um 19 Uhr zu einem Date in den Kapuzinerpark ein. Ausgehend vom Thema der Liebe in Giovanni Boccaccios „Decamerone“ sind 10 kurze, von den Performer*innen gestaltete Performances zu sehen. Umspielt von „Liebesliedern“ eines Streichersextetts der Stiftung Haydn von Bozen und Trient trifft man alle paar Minuten auf ein neues Gesicht der Liebe…Einfach hingehen und sich verzaubern lassen.

Die neue Spielzeit 2020-21

Die Vereinigten Bühnen Bozen stellen das Programm der kommenden Saison 2020-21 am Dienstag, 16. Juni, vor und laden zur großen DIGITALEN SPIELZEIT-PRÄSENTATION ein!

Auf der VBB-Homepage und auf Facebook werden die Premieren, die kreativen Teams, die Darsteller*innen und der neue Spielzeitkünstler in mehreren Folgen und in der neuen Spielzeitfarbe GRÜN - so viel sei verraten - vorgestellt: Als virtuelle Show mit Videos, Audios, Foto-Collagen, ungewöhnlichen Einblicken in den Entstehungsprozess und Hintergrundstories.

Eine Woche lang kann man Stück für Stück, Akt für Akt, von „Biedermann und die Brandstifter“ bis „I feel love“ - Musical mit den Hits von Giorgio Moroder, das neue Programm entdecken und den multimedialen online-Auftritt exklusiv begleiten.

 

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