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Weg, nur Weg

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Bild: Haus der Solidarität

Vertreibt mein Handy Menschen aus ihrer Heimat? Flüchten Personen, weil ich Schokolade nasche? Anders gefragt: Hat es mit mir zu tun, wenn Millionen vor Klimakatastrophe, Krieg, karger Armut fliehen? Das neue Buch des Hauses der Solidarität (HdS) sucht Antworten auf diese Fragen. In 15 Geschichten begleitet es Menschen aus aller Welt auf ihrem Weg ins Land ihrer Träume: Europa. Das Buch richtet sich an Kinder ab acht Jahren und die ganze Familie. Die Texte stammen von Alexander Nitz, Mitglied der HdS-Leitung. Die Zeichnungen stammen von der Kinderbuch-Illustratorin Evi Gasser. Der Reinerlös aus dem Verkauf geht ans HdS.

„Weg, nur Weg“ ist der Titel des neuen, zweiten Buches des HdS – nicht „Weg, nur weg“. Denn es geht nicht nur ums Weggehen, sondern auch um Wege: Fluchtwege, Auswege, Lebenswege, … und ums Unterwegssein. In 15 Geschichten begleitet es Menschen wie den Tomatenbauern aus Ghana, den Viehhirten aus Niger oder den Fischer aus Senegal auf ihrem Weg nach „Eldorado“, dem Land ihrer Träume: nach Europa. Die Geschichten zeichnen die Wege der Bewohner des Hauses der Solidarität nach, die sie tatsächlich erlebt haben oder erlebt haben könnten. Die Geschichten sind teilweise fiktiv, aber nicht erfunden. Sie beruhen auf Tatsachen. Und geschehen so tausendfach jeden Tag.

Die Bücher finden Interessierte in Buchhandlungen und Geschäften mit Büchersortiment und Weltläden. Im Herbst auch in Südtirols Bäckereien.  Ab jetzt können Interessierte die Bücher bei den VerkäuferInnen der Straßenzeitung „zebra“ erstehen. Ein Drittel des Verkaufspreises von 14,90 Euro behalten die Straßenverkäufer*innen, zwei Drittel gehen ans HdS.

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