Trashspotting: Ausstellung in Eppan

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Bild: Photo by John Cameron on Unsplash

Umweltverschmutzung kennt keine Grenzen. Besonders Müll ist zum unumgehbaren Problem unserer Gesellschaft geworden. Genau diese Thematik greift die Ausstellung Trashspotting auf, welche am 20. März um 19 Uhr im Lanserhaus in Eppan eröffnet wird. Bis einschließlich 27. März kann die Ausstellung von 11 bis 20 Uhr besucht werden.

Die Müllproblematik, und vor allen Dingen der übermäßige Konsum an Plastik, ist allgegenwärtig und betrifft jeden Einzelnen. Die Prognose der Weltbank für 2025 sagt vorher, dass in Europa und Zentralasien jede Person 1,5 Kilogramm Restmüll pro Tag erzeugen wird. Im Vergleich dazu, fallen heute in derselben Region am Tag 1,1Kilogramm pro Person an. Wenn sich das Verhalten der Menschen nicht ändern wird, sieht die Zukunft düster aus. Dennoch gibt es Möglichkeiten, wie man die Gesellschaft in eine plastik- bzw. müllfreie Zukunft bewegen kann. Nicht nur Verbote und Bestrafungen führen zu greifbaren Ergebnissen, sondern auch sanfte „Anstupser”, welche die Menschen zu einem besseren Verhalten führen.
Mit genau diesem Thema beschäftigt sich die Masterarbeit von Linda Schwarz, welche den folgenden Titel trägt: „Fail, nudge, budge: can nudging be an effective tool for environ-mental policies? Case study: assessing the recycling behaviour in Appiano (South Tyrol/IT)“.

Um auch die Öffentlichkeit zu informieren und zu sensibilisieren, organisiert die Studentin mit zwei Freundinnen die Ausstellung, welche eine multimediale Auseinandersetzung mit der Müllproblematik ermöglicht. Neben der künstlerischen Interpretationen der Problematik, werden auch innovative Ideen präsentiert, die einen alternativen Ansatz und mögliche Lösungsvorschläge aufzeigen.

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