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Filmtipp: Einfühlsame Doku

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Bild: Veronika Kaserer

Am 31. Oktober 2018 wird um 20 Uhr die preisgekrönte Dokumentation der Südtirolerin Veronika Kaserer (BARFUSS hat über sie berichtet) im Filmclub Bozen gezeigt. Er thematisiert das Thema Sterben und Trauer auf einfühlsame Weise und feiert damit gleichzeitig das Leben. 
Veronika Kaserer erhielt bei der Berlinale 2018 den »Kompass-Perspektive-Preis« für den besten Film des Programms.

Die Doku:
Heiko, ein 29-jähriger lebensfroher Tanzlehrer aus Berlin, kämpft seit sieben Jahren mit einer tödlichen Krankheit. Als sich die Familie und seine Freunde daran gewöhnt haben, dass Heiko allen Prognosen zum Trotz einfach immer weiterlebt, erhält er die Diagnose, dass ihm nun nicht mehr viel Zeit bleibt, und er kehrt zum Sterben in sein Elternhaus zurück. Aber auch jetzt geben Heiko und vor allem sein Vater Jürgen die Hoffnung auf ein Wunder nicht auf. Seine Mutter Karin versucht hingegen, ihn auf das Bevorstehende vorzubereiten. Sie würde ihrem Sohn gern von ihrer Nahtoderfahrung erzählen, findet aber nicht den passenden Moment. Tag und Nacht verbringen viele Freunde und Verwandte Zeit bei Heiko am Bett, um noch einmal in seiner Nähe zu sein, gemeinsam zu weinen und auch herzhaft zu lachen. Heikos Schwester stürzt sich auf Organisatorisches und sucht Halt in einer gewissen Distanz. Die Formen des Umgangs mit dem Verlust und der Trauer sind so unterschiedlich wie die Betroffenen selbst.

Der Film Überall wo wir sind wird noch zwei weitere Male in Südtirol gezeigt: am 10. November im Rahmen des Filmfestivals Dolomitale in St. Ulrich und am 21. November im Rahmen von docu.emme in Meran.

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