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DONDE VIVO YO – Lebensrealitäten aus Guatemala Stadt

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Kinder spielen vor ihren Häusern in vom Drogenkartell kontrollierten Stadtviertel El Gallito in der Zone 3.jpg

Kinder spielen vor ihren Häusern im vom Drogenkartell beherrschten Viertel.

Bild: Ingo Kapelari

Amikaro ist ein ehrenamtlicher Verein mit Sitz in Klausen, der 2013 gegründet wurde, um Entwicklungsarbeit in Guatemala und Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Südtirol zu leisten. Im Rahmen der Tätigkeit in Guatemala hat sich das Projekt Donde Vivo Yo herauskristallisiert, bei dem Amikaro einzelne Personen, politisch aktive Jugendgruppen, Künstler und Gefängnisinsassen einige Tage lang begleitete und interviewte. Herausgekommen ist ein sozialdokumentarisches und ethnografisches Fotobuchprojekt, welches sich mit den Lebensrealitäten, vor allem von Jugendlichen, aus Guatemala Stadt auseinandersetzt. Es geht Amikaro dabei darum, politische Missstände, Korruption, Gewalt, Armut, sozialen Kampf und die menschenrechtliche Situation zu thematisieren, sowie lokale und globale Zusammenhänge aufzuzeigen, welche für diese Problematiken verantwortlich sind.

„In diesem Buch geben wir den Menschen eine Stimme, wir wollen ihnen die Möglichkeit geben gehört zu werden. Sie erzählen ihre eigenen Geschichten und Schicksale und zeigen uns, wie es ist, in einer Gesellschaft voller Korruption, Gewalt und Angst zu leben.”

Die Fotobücher werden im Februar mehrmals öffentlich vorgestellt, auch Schulklassen besucht der Verein gerne:

9.2.2017, 19.30 Uhr im Dürersaal in Klausen
14.2.2017, 19.30 Uhr im Ost-West-Club in Meran
15.2.2017, 19 Uhr im Kulturhaus Seis
16.2.2017, 19 Uhr in der Bibliothek Schlandersburg
17.2.2017, 19 Uhr im Haus der Solidarität in Brixen

Bei den Buchvorstellungen können die Fotobücher um 20 Euro erworben werden. Interessierte können sich auch direkt bei Amikaro (info@amikaro.org) melden. Mit dem Erlös aus dem Buchverkauf werden Amikaro-Projekte in Guatemala Stadt, die sich mit Gewaltprävention, Rehabilitation und Resozialisierung auseinandersetzen, am Leben gehalten.

La Limonada – ein Slum in Guatemala Stadt.

Bild: Ingo Kapelari
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