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True by Tom Tykwer

„True“: Tom Tykwers Kurzfilm über die Liebe

„True“ nennt sich der Kurzfilm von Lola-rennt-Regisseur Tom Tykwer, den er für das Kompilationsprojekt „Paris, je t’aime“ produzierte. Der Film erzählt die Geschichte einer Liebe, in der ein junger, blinder Mann namens Thomas einen Anruf von seiner Freundin Francine (gespielt von Natalie Portman) bekommt. Grund ihres Anrufs: Sie teilt ihm mit, dass sie ihn verlassen wird. Panisch legt Thomas den Hörer auf und vor seinem inneren Auge läuft ein Film ab – die Geschichte einer Liebe, in der Thomas und Francine die Hauptrollen spielen.

In den Straßen von Paris hört Thomas die verzweifelten Rufe eines Mädchen. Es ist Francine, die sich auf ihre Schauspielprüfung vorbereitet. Sie schafft die Prüfung, die beiden werden ein Paar, und in einer schnellen Abfolge von Bildern zeigt der Film Momentaufnahmen dieser Beziehung: Ein Kuss, eine Party bei Freunden, ein Nachmittag bei Thomas’ Eltern, eine Autofahrt.

Insgesamt 98 Szenen hat Tom Tykwer für seinen Kurzfilm in nur vier Tagen gedreht und dafür 31 Orte besucht. Der deutsche Filmregisseur war zu dieser Zeit selbst in einer persönlichen Krise, er hatte gerade eine gescheiterte Beziehung hinter sich. Der Film sollte seine „Reanimation“ werden, wie er erklärte.

Am Ende schlägt der Kurzfilm den Bogen zum Anfang: Thomas sitzt da, schaut zurück auf seine Liebesgeschichte, verabschiedet sich von all diesen Momenten. Da klingelt das Telefon noch einmal.

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