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Wildbachverbauung: Arbeiten im Grödnerbach und im Zickerbach

Das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West hat im Zuge einer Sofortmaßnahme dringende Arbeiten im Grödnerbach in St. Ulrich und im Zickerbach zwischen Klausen und Lajen umgesetzt.

Die Unwetterschäden am Grödnerbach in St. Ulrich konnten nun behoben werden, berichtet Projektant und Bauleiter Philipp Walder vom Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord in der Agentur für Bevölkerungsschutz: Die Ufermauer war auf einem Abschnitt von rund 100 Metern Länge unterspült und teilweise herausgebrochen. Diese Schäden im Uferschutz wurden repariert. Gleichzeitig wurde eine Sperre fischpassierbar gestaltet. Die Arbeiten unter der Aufsicht von Vorarbeiter Hubert Rungger waren im März vor der Corona-Ausnahmesituation aufgenommen und dann stillgelegt worden. Vor kurzem konnten sie erneut aufgenommen und soeben fertiggestellt werden.

Räumung von Schadholz im Löchlbach und Zickerbach

Zahlreiche Bäume waren nach den außergewöhnlich starken Schneefällen im vergangenen Herbst in den Löchlbach und den Zickerbach gestürzt, die in Klausen in den Eisack fließen. Vor der Corona-Krise war damit begonnen worden, das Schadholz mit einem Schreitbagger aus dem Graben zu holen und an den steilen Böschungen zu lagern, berichtet Projektant und Bauleiter Philipp Walder vom Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord in der Agentur für Bevölkerungsschutz. Der Bautrupp mit Vorarbeiter Alex Messner führt die aufwändigen Räumarbeiten aus und schließt sie in den kommenden Wochen ab. Diese Arbeiten, unterstreicht Bauleiter Walder, sind dringend, weil das Holz durch das Bachwasser weitertransportiert wird und zu Verklausungen bei Brücken und damit zur Aufstauung des Wassers führen könnte. Die Arbeiten sind gefährlich, da die Stämme unter Spannung stehen und oft mehrere Bäume miteinander verkeilt sind.

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