Anzeige
LPA

Sicherheit gewährleistet: Notdienst nimmt Fahrt auf

Die Sicherheit aller hat oberste Priorität beim Notdienst für Kindergarten und Grundschule, der mit 18. Mai startet. Der Deutschen und Ladinischen Bildungsdirektion liegen nun die Anmeldezahlen vor.
Verschiedenes | 14.05.2020 | 20:40Die Vorarbeiten zum Notdienst in Kindergarten und Grundschule liefen in den vergangen Wochen auf Hochbetrieb. Nachdem die Sicherheitsprotokolle mit dem Sanitätsbetrieb geklärt und mit den Gewerkschaften diskutiert waren, hat die Landesregierung am vergangenen Dienstag, 12. Mai, die Regeln für den Notdienst in Kindergarten und Grundschule verabschiedet.Die Landesräte für deutsche und ladinische Bildung, Philipp Achammer und Daniel Alfreider, verweisen auf die "peinlichst genaue Kleinarbeit", in der sie unter Beteiligung der zuständigen Stellen des Landes und der Sanität ein detailliertes Sicherheitsprotokoll erarbeitet haben. "Der Schutz der Kinder, Schülerinnen und Schüler sowie aller pädagogischen Fach- und Lehrkräfte hat somit oberste Priorität", sagt Achammer und Alfreider ergänzt: "Diesen Schutz können wir mit den vereinbarten Sicherheitsmaßnahmen auch gewährleisten."Rund 1000 Kinder in Kindergärten, über 1300 in GrundschulenBeim Notdienst im Kindergarten werden auf ganz Südtirol verteilt rund 1000 Kinder in 350 Gruppen betreut, davon 56 Kindergartenkinder in 14 Gruppen in den ladinischen Ortschaften. Für den Besuch des Notdienstes an den Grundschulen zählt die Deutsche und Ladinische Bildungsdirektion 1322 Einschreibungen, die auf 324 Gruppen fallen; davon werden 92 Schülerinnen und Schüler die 14 Notdienst-Gruppen in den ladinischen Ortschaften besuchen. Ansuchen um Zulassung zum Notdienst konnten auch Eltern von Kindern oder Jugendlichen mit Beeinträchtigung. Die insgesamt 64 Kinder, davon vier aus den ladinischen Tälern, werden in eine bereits bestehende Gruppe integriert und zusätzlich von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter für Integration betreut.Zum Notdienst anmelden konnten sich gestern (13. Mai) all jene Eltern und Erziehungsverantwortlichen, die einen Betreuungsbedarf nachweisen konnten. Die Ansuchen wurden umgehend von einer Kommission, bestehend aus Vertretungen der Schuldirektion bzw. Kindergartensprengels sowie der Gemeinde, ausgewertet und einer Reihung unterzogen. Auf Basis der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und Plätze über wurden dann über eine mögliche Zulassung entschieden.LPA/gst
Anzeige
Anzeige

Hinterlasse einen Kommentar

Mehr Artikel

 | 
Interview mit Hannes Obermair

„Südtirol hängt am Opferstatus“

Aktivisten stürzten oder beschmierten weltweit fragwürdige Monumente. Historiker Hannes Obermair bevorzugt einen anderen Umgang mit Geschichte – auch in Südtirol.
0    
Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Bunte Vielfalt

2020 stehen die Gärten von Schloss Trauttmansdorff ganz im Zeichen der Biodiversität und zeigen, wie wichtig biologische Vielfalt für Mensch, Tier und Pflanze ist.
0    

Wohin es geht

Nach einer Pause während des Lockdowns meldet sich Philipp Trojer mit dem Musikvideo zur Single „Wohin es geht“ zurück.
 | 
Leben ohne Amazon

Geht das überhaupt?

Missstände ohne Ende: Unsere Autorin hat beschlossen, nicht mehr bei Amazon einzukaufen. Ganz geschafft hat sie es nicht.
0    
 | 
Psychisch krank im Studium

Bedrohliche Freiheit

Sie leiden an Depressionen, Zwangsstörungen und Ängsten. Warum werden so viele Studierende psychisch krank?
0    
Anzeige
Anzeige