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Busdienste im Oberpustertal verstärkt

Weil die Bahnlinie weiter zu bleibt, potenziert das Mobilitätskonsortium in Absprache mit LR Alfreider die Busdienste im oberen Pustertal. Das Amt für Personennahverkehr hat die Dienste nun genehmigt.
Verkehr | 30.12.2019 | 15:26Das Mobilitätskonsortium, ein Zusammenschluss aus Tourismusorganisationen und Betreiber der Aufstiegsanlagen im Pustertal, hat die Busdienste im oberen Pustertal in der Dolomitenregion 3 Zinnen weiter verstärkt. In Absprache mit Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider und dem Landesamt für Personenverkehr will das Konsortium damit die Mobilität der Urlaubsgäste erhöhen. Landesrat Alfreider ist überzeugt, "dass damit nicht nur die Straßen, sondern auch die Busse des öffentlichen Nahverkehrs entlastet werden."Wie Stefan Auer vom Mobilitätskonsortium erklärt, fahren die Skibusse vor allem morgens und am nachmittags öfter, um die Wintersportler speziell zum Skigebiet "3 Zinnen Dolomiten" und zurück zu transportieren. Die Zusatzdienste des Mobilitätskonsortiums betreffen vor allem die Strecke von Niederdorf, Toblach und Innichen bis Vierschach. Sie wurden nun vom Landesamt für Personennahverkehr genehmigt."Derzeit ist das Oberpustertal durch den Ersatzdienst mit Bussen gut erreichbar", sagt Landesrat Alfreider. Während die Tourismusorganisationen und Betreiber der Aufstiegsanlagen die Zubringerdienste zu den Skigebieten großteils selbst organisieren, arbeite das Land weiter daran, den öffentlichen Dienst mit Bussen als Ersatz für den Zug noch weiter auszubauen. Eine Verstärkung der Busdienste sei voraussichtlich ab 10. Jänner möglich, so der Landesrat.Indessen gehen auch die Arbeiten an der Bahnlinie selbst weiter. "Wir setzen alles daran, auch die Bahnlinie von Olang bis Innichen so schnell wie möglich wieder funktionstüchtig zu machen, allerdings in Sicherheit", betont Alfreider.LPA/san
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