Anzeige
LPA

Kollektivvertrag: Land hat ersten Entwurf vorgestellt

Das Land hat heute einen ersten Entwurf zum "Bereichsübergreifenden Kollektivvertrag" für die Landesbediensteten vorgelegt und wartet nun auf die Rückmeldung der Gewerkschaften.
Verwaltung | 31.07.2019 | 18:10Trotz Urlaubszeit gehen die Verhandlungen zum "Bereichsübergreifenden Kollektivvertrag" (BÜKV) für die rund 33.000 öffentlich Bediensteten des Landes weiter. Bei der Verhandlungsrunde heute (31. Juli) Vormittag stellte die Verhandlungsdelegation der öffentlichen Verwaltung den Gewerkschaften einen ersten konkreten Entwurf des Teilvertrages Punkt für Punkt vor. Noch vor den detaillierten Vorschlägen des Teilvertrages zeigte sie den finanziellen Rahmen und die sich daraus ergebenden Spielräume auf.Geld und Rechtsrahmen stehtSteiner erinnerte daran, dass mit dem Nachtragshaushalt nun das Land seinen Anteil am 310 Millionen Euro umfassenden Gesamtpaket gesichert hat. „Damit wurden die finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Maßnahmenpaketes geschaffen, die nötigen Gelder stehen zur Verfügung", erklärte Generaldirektor Steiner. Auch Landeshauptmann Arno Kompatscher sieht damit sein früheres Versprechen erfüllt: "Wir hatten immer gesagt, dass die im ersten Entwurf genannten zwei Millionen Euro nur ein Platzhalter sind, den wir im Zuge der Verhandlungen durch konkrete, realistische Zahlen ersetzen werden."Diskussionsgrundlage bis 19. August konkretisierenDer Generaldirektor des Landes Alexander Steiner hob in der heutigen Verhandlung hervor: "Es ist dies ein erster konkreter Vorschlag: Eine Diskussionsgrundlage, die wir nun auf den Tisch gelegt haben und gemeinsam mit den Gewerkschaftsvertretern diskutieren und analysieren wollen." Es wurde vereinbart, dass die Gewerkschaften bis zum nächsten Treffen am Montag, 19. August eine unter ihnen koordinierte Rückmeldung zu den einzelnen Punkten des Maßnahmenpakets geben.Steiner ist zuversichtlich, „dass der eingeschlagene Weg der richtige ist und es gelingen wird, konkrete Fortschritte hin zu einer Einigung zu machen.“ In einigen Punkten drängt übrigens die Zeit: So ist für einige Maßnahmen – zum Beispiel die Essensgutscheine - die Finanzierung bereits ab Oktober gesichert.Lokale Inflation berücksichtigtDas Maßnahmenpaket trägt laut Steiner den in Südtirol höheren Lebenshaltungskosten Rechnung. Er erinnerte daran, dass zusätzlich zu den 3,0 Prozent der gesamtstaatlichen Inflationsanpassung IPCA ein zusätzlicher Südtirol-Index (Harmonisierter Verbraucherpreisindex HVPI)eingeführt wurde. Damit kann eine zusätzliche Inflationsanpassung von 1,8 Prozent gewährt werden. Im Dreijahreszeitraum 2019-2021 ist somit eine Lohnanpassung von insgesamt 4,8 Prozent vorgesehen.GST
Anzeige
Anzeige

Hinterlasse einen Kommentar

Mehr Artikel

 | 
He says, she says

Ist der Weltfrieden weiblich?

In allen Ecken der Welt wird gemetzelt, geschossen, gesprengt. Liegt es daran, dass am Ende der Zündschnur immer Männer stehen?
0    
 | 
HIV und AIDS in Südtirol

Das Leben mit dem Tod

25 Menschen stecken sich in Südtirol jährlich mit dem HI-Virus an. Sicheres Todesurteil ist das keines mehr, aber Garant für Scham und Ausgrenzung.
0    

Resist

Mit „Resist“ legt die junge Rittner Rockband „Last Chance“ ihre erste eigene Single vor. Der Song handelt von Selbstvertrauen und Selbsthass.
 | 
Interview mit Spitzenkoch Roland Trettl

„Ich bin und bleibe Südtiroler“

Roland Trettl über First Dates, seine Hassliebe Südtirol und sein neues Buch „Nachschlag“, in dem er zu allem, was ihm nicht passt, seinen Senf dazugibt.
0    
 | 
Straßenzeitung Zebra

„Hopp, es geht weiter!“

Stephan verkaufte zebra. ab der ersten Stunde. Das gab ihm die Stabilität, um weitere Schritte zu wagen. Heute kann er sagen, dass er es geschafft hat.
0    
Anzeige