Anzeige
LPA

#dolomitesvives: Umfassende Aufwertung im Visier

Mobilität auf den Dolomitenpässen langfristig besser steuern - darauf zielen Maßnahmen, die das Ressort von LR Alfreider 2019 lanciert.
Verschiedenes | 15.07.2019 | 18:03Über Umfragen und ein permanentes Monitoring will das Ressort für Mobilität zu einem umfassenden langfristigen Konzept gelangen, das auf den Dolomitenpässen rund um den Sellastock Mobilität mit Lebensraum, Natur und Wirtschaft vereint. Vor einigen Tagen ist dazu die erste Umfrage auf dem Sellajoch und dem Grödner Joch gestartet.„Damit die Menschen im Gebiet der Pässe gesund und gut leben, zugleich Mobilität möglich ist, aber auch das sensible Weltnaturerbe Dolomiten geschützt und aufgewertet wird, braucht es einen neuen Zukunftsplan, der mit einem Mobilitätsmanagement startet“, erklärt Landesrat Daniel Alfreider. „Um zu wissen, wo wir schalten müssen, damit dieses Management für die Dolomitenpässe diese Bedürfnisse vereint und Synergien nutzt, wollen wir auch die Menschen vor Ort, also die Bewohner und Gäste bestmöglich in die Entwicklungsprozesse einbeziehen“, sagt der Landesrat.Bei der nun angelaufenen ersten Umfrage werden vor allem Urlaubgäste befragt. Dazu machen vier Personen auf den Pässen Interviews und verteilen auch Infomaterial zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Radrouten und umweltfreundlichem Verhalten in den Bergen. Im Detail abgefragt werden in Kürze die Einstellungen und Vorschläge der Anwohner rund um die Pässe in Zusammenarbeit mit den Gemeinden. In den nächsten Monaten startet zudem ein permanentes Monitoring der Passstraßen selbst. Somit steht das Jahr 2019 im Zeichen der Erhebungen.Um die Dolomitenpässe gemeinsam aufzuwerten, gebe es eine Abstimmung auch mit der Provinz Trient, mit der eine Konvention ausgearbeitet werde, sagt der Landesrat. „Zudem sind wir im ständigen Austausch mit den Verantwortlichen in Rom und in Brüssel“, unterstreicht der Landesrat. Erst vergangene Woche hat sich Alfreider mit dem Kabinettchef des Umweltministeriums Pier Luigi Petrillo zu Gesprächen getroffen. Ebenso gab es ein Treffen mit Landesrat Roberto Failoni (Trient) und den Bürgermeistern Roland Demetz (Wolkenstein), Leandro Grones (Fodom), Silvano Parmesani (Canazei) und Robert Rottonara (Corvara).Die erste Umfragerunde auf den Pässen läuft bis September. SAN
Anzeige
Anzeige

Hinterlasse einen Kommentar

Mehr Artikel

 | 
He says, she says

Ist der Weltfrieden weiblich?

In allen Ecken der Welt wird gemetzelt, geschossen, gesprengt. Liegt es daran, dass am Ende der Zündschnur immer Männer stehen?
0    
 | 
HIV und AIDS in Südtirol

Das Leben mit dem Tod

25 Menschen stecken sich in Südtirol jährlich mit dem HI-Virus an. Sicheres Todesurteil ist das keines mehr, aber Garant für Scham und Ausgrenzung.
0    

Resist

Mit „Resist“ legt die junge Rittner Rockband „Last Chance“ ihre erste eigene Single vor. Der Song handelt von Selbstvertrauen und Selbsthass.
 | 
Interview mit Spitzenkoch Roland Trettl

„Ich bin und bleibe Südtiroler“

Roland Trettl über First Dates, seine Hassliebe Südtirol und sein neues Buch „Nachschlag“, in dem er zu allem, was ihm nicht passt, seinen Senf dazugibt.
0    
 | 
Straßenzeitung Zebra

„Hopp, es geht weiter!“

Stephan verkaufte zebra. ab der ersten Stunde. Das gab ihm die Stabilität, um weitere Schritte zu wagen. Heute kann er sagen, dass er es geschafft hat.
0    
Anzeige