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Innovationscluster IBI-Euregio bei LH Kompatscher

Ein überregionales Innovationscluster für Baustofftechnik ist entstanden, in das elf Unternehmen investieren werden; sie sind in komplementären Sektoren tätig.
Heute war eine Unternehmergruppe zu Besuch bei Landeshauptmann Arno Kompatscher, um ihm ihr gemeinsames Projekt zu präsentieren. Sie haben ein Kompetenzzentrum für Betonbau-Technologie namens IBI-Euregio gründet, in das vorläufig elf Unternehmen aus Südtirol, der Schweiz, Österreich und Deutschland mit investieren. Begleitet wurden die Unternehmer vom Leiter der Abteilung Development der IDM Südtirol, Hubert Hofer und dem Direktor des Amtes für Innovation und Forschung.Die Idee der Unternehmer war schon vor rund zwei Jahren geboren. Der Innovationscluster möchte sich die nötigen Kompetenzen aneignen, um zur Innovationskraft seiner Mitgliedbetriebe beizutragen – über Forschung & Entwicklung, Beratung und Weiterbildung, inklusive internationaler Tagungen. Die Schwerpunkthemen sollen primär Infrastrukturen wie den Bau von Tunneln, Brücken und Straßen umfassen. Dabei möchte IBI-Euregio mit Forschungseinrichtungen und Universitäten zusammenarbeiten, die sich ebenso in die Innovationsprozesse einbringen können.„Das Projekt ist absolut stimmig und in einer Linie mit unserer politischen Zielsetzung. Die Initiative ist von unten her gewachsen, praxisorientiert, setzt auf Vernetzung auch über die Landesgrenzen hinweg und nützt die Möglichkeiten, die das Land bietet. Dazu zählen auch der Technologiepark, der derzeit in Bozen Süd realisiert wird, oder die kürzlich beschlossene Förderung für Innovationscluster“, sagt Landeshauptmann und Wirtschaftslandesrat Arno Kompatscher.Die Unternehmergruppe hat ihr Projekt mittlerweile beim Amt für Innovation, Forschung und Entwicklung eingereicht und um Fördermittel für Innovationscluster für den Zeitraum von drei Jahren angesucht.Warum ein Innovationscluster sinnvoll sein kannZusammenarbeit, um leichter zu innovieren – dies ist das Prinzip, das der Förderung von Innovationsclustern zugrunde liegt. Eine solche Zusammenarbeit konkretisiert sich beispielsweise in einer gemeinsamen Nutzung von Anlagen, dem Austausch von Wissen und Know-how, dem Wissenstransfer oder einer koordinierte Informationsverbreitung. Dies alles, um die Entstehung von branchenübergreifenden technologisch fortschrittlichen Problemlösungen zu unterstützen, die der Wettbewerbsfähigkeit der Südtiroler Unternehmen zugute kommen. Wie kürzlich berichtet, bezuschusst das Landesamt für Innovation, Forschung und Entwicklung solche Innovationscluster – ihre Bildung, ihr Ausbau oder ihre weitere Belebung.„In Südtirol, wo die Unternehmensstruktur von kleinen Betrieben geprägt ist, ergeben solche Kooperationen die Möglichkeit, das Innovationsmanagement leistbar werden zu lassen. Schließlich hängt davon vor allem im internationalen Kontext die zukünftige Entwicklung unserer Unternehmen so sehr ab“, sagte Kompatscher im Anschluss an das Treffen. Er ist zuversichtlich, dass solche Kooperationen immer mehr Fuß fassen.Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Amtes für Innovation, Forschung und Entwicklung. mgp
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