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Hochwasser- und Naturschutz am Eisack in Bozen: Arbeiten werden fortgesetzt

Nach einer kurzen Winterpause hat das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd in der Agentur für Bevölkerungsschutz die Arbeiten zur Umweltausgleichsmaßnahme der SE Hydropower am Eisack in Bozen wieder aufgenommen, und zwar im Abschnitt zwischen der Rom- und Reschenbrücke bzw. der Eisenbahnbrücke.
In diesen Tagen hat das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd in der Agentur für Bevölkerungsschutz mit der Umsetzung des dritten Bauloses begonnen. Die dafür notwendigen Ausholzungsarbeiten sind bereits im Herbst erfolgt. Unter der Ufermauer zwischen der Rom- und Reschenbrücke bzw. der Eisenbahnbrücke werden sowohl senkrecht als auch leicht schräg mehrere Meter lange Pfähle gesetzt. Die Pfähle werden anschließend an der Oberseite mit Hilfe eines Betonkranzes verbunden. Mit Hilfe dieser Mikropfähle wird das Eisackufer befestigt, erläutert Projektant und Bauleiter Claudio Volcan. Im Einsatz sind Vorarbeiter Konrad Kerschbaumer und sein Bautrupp.Im Rahmen der zwei vorherigen Baulose konnten im Sinne des Hochwasserschutzes bereits einige Hundert Meter Eisackufermauer stabilisiert werden. Besonderes Augenmerk wurde auf die landschaftliche und gewässerökologische Neugestaltung in diesem Flussabschnitt gelegt, erklärt Peter Hecher vom Bereich Projektentwicklung der Agentur für Bevölkerungsschutz, der für die gewässerökologische Begleitplanung verantwortlich zeichnet. So wurde unterhalb der Palermobrücke anstelle der Mauer ein leicht abfallendes, bepflanztes Ufer von der Promenade bzw. vom Radweg zum Eisack hin angelegt. Zudem wurden im Flussbett vier Lenkbuhnen eingebaut; diese erhöhen die Strömungsvielfalt und schaffen eine vielfältigere Struktur für Fische. Gleichzeitig wurde das Flussbett stabilisiert und die morphologische Vielfalt erhöht.Im Zuge der derzeit laufenden Arbeiten soll auch in diesem Abschnitt der Fluss gewässerökologisch aufgewertet werden. Unterhalb der Reschenbrücke wird eine aufgelöste, unstrukturierte Rampe verwirklicht. Mit Hilfe von Zyklopensteinen wird einerseits die Flusssohle stabilisiert, anderseits eine dynamische Strömung im Fluss erzeugt, was vor allem den Fischen zugutekommt.mac
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