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Neue Arbeitsmöglichkeiten bei der Eisenbahn: großes Interesse

Gestern (14. Jänner) fand an der Landesberufsschule für Handwerk und Industrie in Bozen ein Informationstreffen zur Ausbildung für Facharbeiter statt, die Eisenbahn-Infrastrukturen instand halten. Rund 50 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil. Zum Treffen hatte die Berufsbildung gemeinsam mit RFI, dem Infrastruktur-Betreiber der italienischen Eisenbahn, eingeladen.
Um bei der Eisenbahn zu arbeiten, war bisher der Abschluss einer Oberschule Voraussetzung. Mit dem neuen Jahr können nun auch Absolventen der Berufsfachschulen eingestellt werden. "Damit wurden neue hochwertige Beschäftigungsmöglichkeiten für die Absolventen unserer Berufsschulen geschaffen. Die Vertreter der RFI haben die hohe Qualität unserer Ausbildungswege anerkannt und als Voraussetzung für die Beschäftigung in diesem Bereich zugelassen", freut sich Philipp Achammer, Landesrat für die deutsche Berufsbildung. Dafür, so Achammer, sei aber viel Überzeugungsarbeit bei der RFI nötig gewesen.Aufgabe der Fachkräfte für Infrastrukturinstandhaltung ist es, die Schienen-Infrastrukturen und Anlagen in Südtirol auszubauen, zu modernisieren, zu warten, funktionstüchtig zu machen und zu erhalten. RFI arbeitet dabei mit modernsten Technologien und möchte nun junge Südtiroler über eine berufsspezialisierende Lehre ausbilden, um diese Aufgaben zu übernehmen.Besonders Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule in den Bereichen Elektro, Metall, Mechatronik und Automation haben sehr gute Voraussetzungen für die Arbeitsstellen im Bereich der Infrastrukturinstandhaltung, die RFI für Südtirol neu ausgeschrieben hat.Die genaue Stellenausschreibung ist unter www.provinz.bz.it/arbeitsboerse oder auf der Webseite von RFI www.fsitaliane.it unter der Rubrik "Lavora con noi > Ricerche in corso" einsehbar. Die Bewerbungen müssen bis 31. Jänner 2016 eingereicht werden.me
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