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Landesrat Schuler bei Berglandwirtschaftstagung

Das Tierwohl stand im Mittelpunkt der 9. Berglandwirtschaftstagung, die heute mit 650 Teilnehmenden in Brixen stattgefunden hat.

Die Referenten der 9. Berglandwirtschaftstagung am 15. Jänner 2016 im Forum Brixen präsentierten verschiedene Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen, die aufzeigen, worauf es im alltäglichen Umgang mit den Tieren an kommt und welche Rolle das Tierwohl in den Augen des Konsumenten spielt.

Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler hob in seiner Begrüßung drei wesentliche Faktoren hervor, die grundlegend dafür sind, um die Herausforderungen in der Berglandwirtschaft auch künfitg zu stemmen: "Erstens die Freude und Zuversicht, mit der die Bäuerinnen und Bauern Berglandwirtschaft betreiben; zweitens Unterstützung und Fördermaßnahmen vonseiten der Politik und drittens die wissenschaftliche Begleitung der Berglandwirtschaft. Letztere leisten das Land- und Forstwirtschaftliche Versuchszentrum Laimburg sowie die Freie Universität Bozen."

Der Landesrat verwies in diesem Zusammenhang auf den Aktionsplan Berglandwirtschaft, der als gemeinsames Projekt des Versuchszentrums Laimburg und der Freien Universität Bozen ins Leben gerufen wurde. Die Landesregierung hat für den auf sieben Jahre ausgelegten Plan ein Fördervolumen von 25 Millionen Euro vorgesehen. Dem Bratungsring Berglandwirtschaft (BRING) schrieb der Landesrat eine wichtige Funktion als Bindeglied zwischen der Forschung auf der einen und den Landwirten auf der anderen Seite zu.

 

 

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