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Kleinkindbetreuung: LRin Deeg stellt neues Finanzierungsmodell vor

In einem Treffen mit den Genossenschaften für Kleinkindbetreuung stellte Familienlandesrätin Waltraud Deeg kürzlich den aktuellen Stand der Dinge in Sachen Kinderbetreuung vor. Im Vordergrund stand dabei das neue Finanzierungsmodell, das mehr Planungssicherheit und eine qualitative Weiterentwicklung des Angebots zum Ziel hat.
Ob Tagesmutter, Kinderhort oder KITA: Jede Gemeinde in Südtirol soll künftig Kleinkindbetreuung anbieten entsprechend dem Bedarf der Familien vor Ort. Zugleich soll eine hohe Qualität der Betreuung gewährleistet werden. So sehen es die Leitlinien zur quantitativen und qualitativen Kinderbetreuung in Südtirol vor, welche die Landesregierung im August 2015 auf Vorschlag von Familienlandesrätin Waltraud Deeg genehmigt hat und an deren Umsetzung seither intensiv gearbeitet wird.Unter anderem wurde ein neues Finanzierungsmodell ausgearbeitet, das die Landesrätin kürzlich den Genossenschaften des Bereichs Kleinkindbetreuung vorgestellt hat. "Die Grundausrichtung ist ein einheitliches Finanzierungsmodell aller Angebotsformen auf Stundenbasis", so Deeg. Um die Kontinuität aus pädagogischer Sicht zu gewährleisten, ist ein Mindestkontingent von 12 Betreuungsstunden pro Woche und Kind vorgesehen. Das neue Finanzierungsmodell bietet somit mehr Planungssicherheiten für die Genossenschaften. "Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die qualitative Weiterentwicklung der Angebote, wo es immer darum gehen muss, das Wohl des Kindes im Auge zu behalten", betont Deeg.Neu ist auch, dass sämtliche Formen der Kleinkindbetreuung, also Kinderhorte, Kitas und Tagsmütter bzw. -väter, künftig von Land und Gemeinden mitfinanziert werden sollen. Das Finanzierungsmodell wurde an einem gemeinsamen Arbeitstisch mit Gemeindevertretern verhandelt. "In den letzten Monaten haben wir zahlreiche Gespräche darüber geführt, nun liegt ein Vorschlag vor, den wir in den nächsten Wochen mit den betroffenen Anbietern und Gemeindevertretern diskutieren werden", erklärt Landesrätin Deeg die weitere Vorgehensweise und unterstreicht, "dass die Einbindung der Partner in der Vorbereitungs- und Umsetzungsphase maßgeblich für den Erfolg des Konzeptes ist".rm
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