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Die Europaregion und die neuen Medien: Fortbildungsveranstaltung des EVTZ

Über 200 Journalisten aus Südtirol, Tirol und dem Trentino haben sich heute im Auditorium der EURAC in Bozen eingefunden, um am Seminar „Die Europaregion und die künftige grenzüberschreitende Information im Lichte der neuen Medien“ teilzunehmen. Die Veranstaltung fand auf Einladung der Journalistenkammer Trentino-Südtirol in Zusammenarbeit mit dem Gemeinsamen Büro der Europaregion statt.
Nach den Begrüßungsworten durch die Sekretärin der Journalistenkammer Sandra Bortolin, deren Präsident Fabrizio Franchi und der Generalsekretärin der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino, Valentina Piffer ging der Innsbrucker Universitätsprofessor Günther Pallaver auf den unterschiedlichen Bekanntheitsgrad der Europaregion in der Bevölkerung der drei Länder ein. Dabei unterschied er auch zwischen den traditionellen Medien – Print, TV und Radio – und den neuen Online-Medien. Die Europaregion müsse, so Pallaver, in ihrer Kommunikationstätigkeit vermehrt jüngere Zielgruppen über die geeigneten Socialmedia-Kanäle ansprechen.Professor Carlo Buzzi von der Universität Trient hingegen legte den Fokus auf die überregionalen Online-Medien und deren zunehmende Bedeutung für jugendliche Nutzer unter 25 Jahren.Giulio Garau von der Regionalen Journalistenkammer Friaul-julisch Venetien unterstrich den Wert der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit nach dem Vorbild der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino und richtete einen Appell an die teilnehmenden Journalisten zur Errichtung eines überregionalen, Sprachen überwindenden Onlineportals.Beim abschließenden Runden Tisch mit Moderator Stefan Wallisch (ANSA) und den Chefredakteuren Pierangelo Giovanetti von der Tageszeitung L’Adige, Alberto Faustini von den Tageszeitungen Alto Adige und Trentino, Toni Ebner von der Tageszeitung Dolomiten, Giampaolo Pedrotti vom Presseamt der Autonomen Provint Trient, Vittorio Longati von RAI Südtirol und Katia De Gennaro vom Online-Medium salto.bz wurden Fragen zur Zukunft der traditionellen Medien im Wechselspiel mit den neuen Online-Medien diskutiert und auch durchaus kritische Anmerkungen für eine verbesserte Kommunikationstätigkeit der Europaregion angebracht.jw
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