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Die Aktionskünstler

Mit skurrilen Aktionen will das Künstlerduo Artbrothers Kraxentrouga zum Denken anstoßen. Im stummen Interview zeigte sich, wer von den beiden die Hosen anhat.

Kunst muss anecken und zum Denken anregen: Das haben sich die Artbrothers Kraxentrouga auf die Fahnen geschrieben. Mit ihren Aktionen sorgen der gelernte Kunstschlosser und Jugendarbeiter Armin Mutschlechner und der Kunstlehrer Luis Seiwald seit Jahren für Aufsehen. Dabei weiß sich das Künstlerduo durchaus medial zu inszenieren: Einmal verteilten sie vor dem italienischen Parlament in Riechfläschchen abgefüllte Gülle, um gegen die Umwelt- und Politverschmutzung zu protestieren. Ein anderes Mal schwangen sie in Wien vor dem Parlament selbstgemachte Weihrauchfässer: Mutter Österreich sollte nicht nur mit ständigen Forderungen für ein Eintreten in Rom bedrängt, sondern ihr solle endlich auch für ihren Einsatz für Südtirol gedankt werden. Jüngst gruben sie in Klausen in Anspielung an die nachrichtenarme Zeit in den warmen Monaten das Sommerloch aus, um damit auf einen journalistischen Missstand aufmerksam zu machen. Artbrothers Kraxentrouga riefen 2011 den „Alternativen Bürgerpreis Südtirol – Die silberne Kraxe“ ins Leben und kürten in diesem Jahr zum ersten Mal die „Miss Art“. Beim Fotoshooting mit BARFUSS-Fotografen Michael Pezzei gaben sich Mutschlechner und Seiwald gewohnt locker.

 

Fotos und Fragen: Michael Pezzei

Pssst!

Die Welt ist schon laut genug, warum also nicht mal die Stille genießen? Das Interview ohne Worte sagt nichts und drückt doch so vieles aus.  

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