In Südtirol befahren an einem durchschnittlichen Arbeitstag rund 8.000 LKW die Autobahn. Ein Großteil davon lediglich, um das Land Richtung Süden oder Norden zu passieren. Der Brenner ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen zwischen Nord- und Südeuropa. Aufgrund der vergleichsweise niedrigen Mautgebühren nehmen viele Frächter auch Umwege über den Brenner in Kauf und sorgen so für ein vermehrtes Verkehrsaufkommen: Ein Fakt, der von Kritiker*innen regelmäßig angeprangert wird. Aber auch innerhalb Südtirols entsteht Lastenverkehr: Für die heimische Wirtschaft und den Endverbrauch werden vor allem Mineralerzeugnisse, Nahrungs- und Genussmittel, Erze, Steine und Erden aus dem Süden angeliefert. Von Norden kommen Lebensmittel, landwirtschaftliche Produkte, Sammelgut und Holz. Viele Tonnen an Gütern verlassen wiederum täglich das Land. Auf der Karte sind die Routen und Heimatorte jener LKW-Fahrer*innen eingezeichnet, die zebra. am Wochenende auf dem Rastplatz getroffen hat.

Bild: oew/zebra